Rückblick der letzten Veranstaltungen

 

 


 

Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden

Pressemitteilung

Im Rahmen der Reihe „Weltreligionen“ besuchte die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden am 9.9. die Veranstaltung „ Einmal Luther: hin und zurück“! Eine Zeitreise zur Reformation in der ev. Christuskirche in Lünen-Horstmar.

In der Reihe der Bildungsveranstaltungen „Weltreligionen“ wurden bislang der Islam und die Russisch Orthodoxe Kirche behandelt und die Moschee in Lünen, bzw. die Russ. Orthodoxe Kirche in Datteln Horneburg besucht. Im Jubiläumsjahr der Reformation passte daher das Thema „Luther“ sehr gut in diese Reihe.

So haben fast 30 Mitglieder der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden die Aufführung einer großen Zahl an Laiendarstellern aus der ev. Kirchengemeinde Horstmar-Preußen über die Zeitreise aus dem Leben und Wirken von Martin Luther mit großer Begeisterung verfolgt.

Zur Idee, eine Monatsversammlung der Kolpingsfamilie in eine ev. Kirche zu verlegen, sagte die Pfarrerin, Frau Andrea Ohm: Das ist doch mal ein gelungenes Beispiel zur Ökumene!

Auch der ökumenische Gottesdienst am Sonntag wurde von zahlreichen Mitgliedern der Kolpingsfamilie und der kath. Herz-Mariä Gemeinde besucht.

 

Horst Riehl

 

 



2. Juni 2017: Begegnung mit unseren neuen Mitmenschen

Bei einem gemeinsamen Essen vor dem Pfarrheim Herz-Mariä tauschten Flüchtlinge mit den Mitgliedern der Kolpingsfamilie ihre Erfahrungen aus. Zu dem Buffet hatten alle Gäste etwas mitgebracht, so wurden deutsche und arabische Köstlichkeiten ausgetauscht. Vor ca. 50 Teilnehmern eröffnete den Abend Antje Azraq von der Caritas Lünen-Selm-Werne, die zwei Flüchtlingsunterkünfte in Lünen-Süd leitet und unter anderem auch die arabische Sprache spricht. Sie sprach von unterschiedlichen Schicksalen, die die Menschen dazu bringt, hierher zu flüchten und ihre Familien zu verlassen. Anschließend erzählte Monika Rolfes von ihrer persönlichen Erfahrung mit einer syrischen Familie. Sie hat die Familie mit zwei kleinen Kindern kennengelernt, sie z. B. zum Café Neuland in Lünen, zum Kinderarzt oder Kindergarten begleitet. Durch die Unterstützung kann die Familie Kontakt zu anderen aufnehmen und die Deutschkenntnisse verbessern. Christa Pisula berichtete von einem syrischen Paar, dass in diesem Sommer ihr erstes Kind erwartet. Der Vater möchte arbeiten gehen und die Mutter braucht Unterstützung bei den Vorbereitungen für das neue Kind. Auch das Einleben und Einrichten in der eigenen Wohnung wird von ihr unterstützt. Auch Margret und Christoph Leopold haben seit kurzem Kontakt zu arabischen Flüchtlingen. Uschi Hortig hat eine junge Syrerin in ihrer Anliegerwohnung als Mieterin aufgenommen. Eine Familie aus Lünen-Süd hat engen Kontakt zu einer Flüchtlingsfamilie über ihre jeweiligen Kindergartenkinder entwickelt und unterstützt die jungen Eltern hier in Lünen. Nach diesen sehr informativen Erfahrungsberichten wurde das deutsch-arabische Buffet eröffnet.

Anschließend spielten einige Teilnehmer mit Unterstützung der Kolpingjugend gemeinsam „Wickinger Schach“. Dieser Erfahrungsaustausch darf bei den nächsten Veranstaltungen der Kolpingsfamilie gerne weiter fortgeführt werden. Bei uns sind immer alle herzlich willkommen.

Monika Rolfes


Vorstandsmitglied Christoph Leopold organisiert Schachturnier in der Grundschule

Kolpingbruder Christoph Leopold, begeisterter Schachspieler, hatte sich vorgenommen, das königliche Spiel den Schülern der beiden Grundschulen Horstmar und Niederaden am Lüserbach, näher zu bringen.
Ausschlaggebend war, dass es in den Schulen seit Jahren keine Schachturniere mehr gab.

Als Nachfolger von Kolpingbruder Paul Glatz, der bis 2006 den Schülern in den Grundschulen Schach beibrachte, hat Kolpingvorstandsmitglied Christoph Leopold diese ehrenamtliche Aufgabe übernommen.1 mal wöchentlich erklärte er den Schülern der 3. und 4. Klasse die Regeln und Kniffe des Schachspielens. Die Teilnehmer erhielten Aufgaben mit nach Hause, um dann die Lösungen in der nächsten Woche zu besprechen und zu ergänzen.
Am 27.06.17 war es dann soweit. 20 Schüler trafen sich zum Schachtunier in den Klassenräumen der Lüserbach Grundschule. Alle Teilnehmer waren mit großem Eifer bei der Sache. Der Organisator wurde von der Lehrkraft Frau Berkenheger und Andreas Leopold tatkräftig unterstützt.
5 Runden a 15 Minuten über das Halbfinale ins Endspiel, so lauteten die Regeln. Der Sieger und die Zweit- und Drittplatzierten erhielten jeweils einen Pokal und ein Schachbuch. Die Restplatzierten erhielten alle einen Trostpreis und eine Urkunde. Zur Freude des Initiators Christoph Leopold hatte der Schulleiter Herr Eggermann neue Turnier-Schachfiguren und rollbare Schachbretter angeschafft.
Als Dank für die Organisation des Turniers erhielt Christoph Leopold von der Lehrerschaft ein Präsent.

Lünen, 15. Juli 2017

Karl-Heinz Pisula
2. Vorsitzender der KF Horstmar/Niederaden


Sommer-Grillen der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden und
des Kirchenchores Herz-Jesu & -Mariä Horstmar-Beckinghausen

Fröhliche Gesichter beim traditionellen Grillen vor den Ferien. Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Monika Rolfes konnte ca. 100 Teilnehmer begrüßen, die bei gutem Wetter zum Pfarrheim Herz-Mariä kamen.
Sie bedankte sich bei den vielen Helfern, die dieses Fest jedes Jahr möglich machen. Im weiteren stellte Sie das neue Halbjahresprogramm der Kolpingsfamilie vor, dass mit der Familienradtour am letzten Sonntag der Ferien, 27.August 2017, startet und zur Zeche Gneisenau in Derne führt.

Viele Bilder vom Sommer-Grillen findet ihr in unserer Galerie und unser weiteres Programm findet ihr unter Downloads.


Fahrradseminar der Kolpingsenioren Horstmar/Niederaden


Am 08. Juni 2017 trafen sich 10 Mitglieder der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar zu einem Fahrrad-Seminar für Senioren in der Jugendverkehrsschule an der Dammwiese in Lünen-Süd. Ausgerüstet mit E-Bike und Fahrradhelm wurde die Gruppe von den Polizeihauptkommissaren Herrn Strehl und Herrn Schlüter empfangen. Anschaulich wurden die Tücken des E-Bikes erklärt und interessante Tipps vermittelt. Einen ganz besonderen Raum nahm ein Vortrag über die Wichtigkeit des Fahrradhelms ein. Verhalten im Straßenverkehr, unter Berücksichtigung der neuesten Verkehrsregeln, wurden anschaulich dargestellt.
Slalom fahren und Bremsverhalten in verschiedenen Verkehrssituation wurden geübt. Alle Teilnehmer erhielten eine Plakette über die geprüfte Verkehrssicherheit der Fahrräder. Bei Kaffee und Waffeln konnten die Teilnehmer den sympathischen Ordnungshütern anschließend Fragen stellen.


Eine tolle und interessante Veranstaltung, so das Fazit der Teilnehmer.


Telefonseelsorge


Zu einem informativen, aber auch bewegenden Abend kamen ca. 20 Teilnehmer ins Pfarrheim Herz-Mariä in Horstmar, um sich über das Thema Telefonseelsorge zu informieren.
Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden hatte dazu Gundel Strzedulla eingeladen, die über ihre 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit und persönliche Erlebnisse in der Telefonseelsorge in Dortmund berichtete.
1956 wurde die bundesweite Organisation gegründet und ist eine kirchliche Einrichtung.
In Dortmund sind 80 Ehrenamtliche und drei Hauptamtliche tätig.
In der einjährigen Ausbildung, bevor jemand alleine Anrufe entgegen nimmt, lernt der Teilnehmer viel über sich selbst und seine Gesprächsweise.
Der Telefonseelsorger versucht dem Anrufenden Möglichkeiten für Wege aus den Problemen zu zeigen. Viele Menschen sind einsam und isoliert, haben familiäre, seelische  oder körperliche Probleme und rufen deshalb an.
Das Reflektieren der Gespräche ist sehr wichtig und die Themen der Gespräche werden festgehalten. Die Nummer der Telefonseelsorge lautet: 0800-1110111 oder 1110222.

21.04.2017

Monika Rolfes


Boßeln mit syrischen Gästen

Niederaden:

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich 20 Teilnehmer zum Boßeln in Niederaden ein, zu dem die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden eingeladen hatte. Fünf syrische Gäste waren dabei, als es hieß, die Kugeln über Straßen und Feldwege möglichst weit zu werfen.Die Syrer, die seit einiger Zeit in Lünen leben, haben seit kurzem Kontakt zu einigen Mitgliedern der Kolpingsfamilie und waren deshalb zu dieser Veranstaltung eingeladen. Beim „Boßeln“ geht man im Freien über wenig befahrene Straßen und wirft, in zwei Gruppen aufgeteilt, mit den speziellen Boßel-Kugeln möglichst weit. Hierbei gab es reichlich Gelegenheit, sich auszutauschen und über die Erfahrungen der Syrer hier in Lünen zu sprechen. Die Teilnehmer hatten viel Spaß, beim Picknick zwischendurch verteilte jeder seine leckeren Sachen und es wurde gegenseitig deutsch und arabisch gelernt. Spätestens beim Osterfeuer der Kolpingsfamilie wollen sich alle wiedertreffen.

Das Osterfeuer ist in diesem Jahr am Ostersonntag, 16.04.2017 ab 18.00 Uhr auf dem Hof Elsermann, im Erlensunden1 in Niederaden.

Monika Rolfes

27.03.2017


Märchen für die Kolpingsfamilie

Am Sonntag Nachmittag begrüßte die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden, Monika Rolfes die Kolpingmitglieder und Gäste im Pfarrheim Herz-Mariä. Und sie begrüßte die Märchenerzählerin Martina Robert, die die Zuhörer mit ihren Märchen aus der Fantasiewelt begeisterte. Die Gäste staunten nicht schlecht über so gekonnte Erzählungen und hingen an ihren Lippen. Jedes neue Märchen wurde mit einem Gong ihrer Klangschale eingeläutet und es war mucksmäuschenstill, wenn sie von kinderlosen Königspaaren, gefräßigen Katern oder der Mondseekleefee erzählte. Mit einem langen Applaus bedankten sich alle Zuhörer.

09.03.2017 Monika Rolfes


Monatsversammlung am 03.02.2017

Am Freitag, den 03. Februar war der ehemalige Vorstandsvorsitzender des Bauverein zu Lünen, Herr Friedhelm Deuter, Gast bei der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Besondere Lüner Persönlichkeiten“ interviewte Vorstandsmitglied Karl-Heinz Pisula den Gast. Über 70 Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie erlebten einen Streifzug durch das Leben und Wirken des Gastes. Vom Kind bis zum Ruheständler, mit dazwischen liegenden Sta5onen seiner sportlichen Erfolge, seiner Bundeswehrzeit und seinen Aufstieg als Chef des Bauvereins zu Lünen und nicht zuletzt in seiner Rolle als Familienvater. Teils lustg und informa5v, aber auch manchmal nachdenklich beantwortete Friedhelm Deuter die Fragen des Moderators. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung verfolgten das Interview mit Spannung und spontanen Beifall.

Abschließend wurde noch ein Film über den Umbau des ehemaligen Her5e-Hauses gezeigt. Die Vorsitzende Monika Rolfes und der Moderator Karl-Heinz Pisula bedankten sich für Bereitscha; zu diesem Interview bei Herrn Deuter mit einem Präsent und überreichten seiner Ehefrau Dagmar einen Blumenstrauß.
Schon jetzt wurde den Kolpingmitgliedern bekannt gegeben, dass im Jahr 2018 die Reihe des Prominenten Interviews weitergeführt wird.
Karl-Heinz Pisula
04.02.2017


JHV der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden am 21.01.2017

Zur Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden begrüßte die Vorsitzende Monika Rolfes die Kolpingmitglieder und Gäste im voll besetzten Saal des Pfarrheims der Herz-Mariä-Gemeinde.Sie begann mit Neujahrsgrüßen und -worten Adolph Kolpings und dem Gedenken der Verstorbenen. Ein Dia-Vortrag über die Studienzeit Adolph Kolpings zeigte seine Zeit in München und die Eigenarten dieser Stadt und Menschen zu der Zeit auf. Danach konnten erfreulicherweise Lisa Marie Schwarz, Emily Bloehs und Ben Ferkinghoff in der Kolpingjugend sowie Ingeborg Schnalke und Babette Ferkinghoff in die Kolpingsfamilie persönlich aufgenommen werden. Somit zählt die Kolpingsfamilie nun 184 Mitglieder. Dann gestaltete die Vorsitzende den Jahresrückblick, untermalt mit einer schönen, ausführlichen  Bildpräsentationen konnte sie von vielen Aktionen und Veranstaltungen im letzten Jahr berichten. Die Arbeit der Kolpingjugend wurde von der Jugendleiterin Maike Neumann und einigen Jugendlichen ebenso präsentiert. Uschi Nasswetter stellte den Kassenbericht vor und danach wurde dem Vorstand in jeglicher Hinsicht die volle Entlastung erteilt.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war an diesem Abend die neue Satzung der Kolpingsfamilie. Heinz Theo Kleine stellte ausführlich die Änderungen in der Satzung vor, anschließend stimmten die Mitglieder einstimmig der neuen Satzung zu.


Die Vorschau auf die Veranstaltungen in diesem Jahr zeigen wieder ein abwechslungsreiches Programm.
Im Rahmen der Reihe „Prominente Bürger“ interviewen wir am 3. Februar Friedhelm Deuter, den ehem. Geschäftsführer vom Bauverein zu Lünen. Am 5. März kommt eine Märchenerzählerin zu uns.  Der Familienkreis lädt am 25. März zum Boßeln in Niederaden ein. Am 7. April berichtet eine Dame von ihrer langjährigen Arbeit bei der Telefonseelsorge. Das Osterfeuer in diesem Jahr findet wieder am Ostersonntag, 16. April auf dem Hof Elsermann statt. Am 12. Mai kommt Kati Holtmann, die viele Jahre nach Uganda gefahren ist, um dort Projekte zu unterstützen. Das Josef-Schutz-Fest feiern wir am 21. Mai traditionell gemeinsam mit der KAB. Am 2. Juni berichten wir über unsere Treffen mit christlichen Mitmenschen, die flüchten mussten und am 8. Juni bieten wir ein Senioren-Fahrradtraining mit Unterstützung der Polizei an. Die Fahrradtour des Familienkreises findet am 25. Juni statt, am 30. Juni wird gemeinsam mit dem Kirchenchor gegrillt und gesungen. In den Sommerferien bietet die Kolpingsfamilie wieder eine Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche in Grömitz vom 6. bis 20. August an.
Im 2. Halbjahr stellen wir einen Abend zum Thema Weltreligionen zusammen, wir werden wieder  ein Herbstfest feiern und am  3. November kommt Michael Kupczyk zu uns mit dem Film „Die Kinder der Turnstunde“. Außerdem laden wir zu den Bezirksveranstaltungen wie Aktion Rumpelkammer, Maiandacht in Elmenhorst und Kolpingweltgebetstag ein.
Zum Abschluss bedankte sich die Vorsitzende bei allen Helfern, die bei den vielen Kolpingveranstaltungen den Vorstand tatkräftig auf unterschiedlichste Weise unterstützen, ebenso ging ihr Dank an den Präses Johannes Schimsky und alle Mitglieder, die der Kolpingsfamilie die Treue halten.

Monika Rolfes
22.01.2017


Besuch des Charles Dickens Festival in Deventer


Am 18. Dezember 2016 fuhren 52 Mitglieder und Freunde unserer Kolpingsfamilie mit dem Bus morgens um 8 Uhr nach Deventer, um dort das vor 25 Jahren ins Leben gerufene „Charles Dickens Festival“ zu erleben. Die angekündigten 90 Minuten Wartezeit verkürzten sich jedoch auf nur gute 20 Minuten. In allen Gassen spiegelte sich die damalige Zeit wieder:


Die feine Gesellschaft hat sich herausgeputzt. Flaniert durch die Gassen der Stadt. Trifft sich zum Plausch. Doch nicht jeder wandelt auf der Sonnenseite des Lebens. Am Ende der Straße mühen sich Frauen und Mädchen mit Rubbelbrett und Bürste ab, um Wäsche zu reinigen. Aus schweren Bottichen dampft die heiße Seifenlauge. Gegenüber spielt die Heilsarmee „Molly Malone“, und rußverschmierte Waisenkinder liegen halb erfroren und bettelnd in der Gosse.


So oder ähnlich sah es in der von Charles Dickens beschriebenen Zeit aus.


Doch Charles Dickens lebte in England. Kam nie nach Deventer. Wieso wird es dann einmal im Jahr viktorianisch in der Kleinstadt an der Ijssel? Die Erfinderin des Festivals ist Emmy Strik. In der Walstraat im Altstadtquartier Bergkwartier betrieb sie Jahrzehnte einen kleinen Laden für Geschenkartikel, den heute ihre Tochter führt. Im Dezember 1991 wollten die Stadtväter einen verkaufsoffenen Sonntag abhalten. Emmy Strik war strikt dagegen. „Nach sechs Arbeitstagen wollte ich nicht auch noch sonntags hinter der Ladentheke stehen. Wenn es schon sein musste, dann sollte an dem Tag etwas Besonders stattfinden.“
So kam ihr die Idee zu einem viktorianischen Fest. „Ich habe die Dickens-Bücher verschlungen und liebe England“, erzählt die heute 71-Jährige, die während der Veranstaltung eine Zofe Queen Victorias mimt. „Das Ambiente unserer Hansestadt mit Häusern aus verschiedenen Epochen, viele aus dem 16. und 17. Jahrhundert, und Kopfsteinpflasterstraßen bildet doch die perfekte Kulisse.“ 70 Akteure konnte Emmy Strik damals zum Mitmachen bewegen. Heute sind es um 1000 Deventer, die in viktorianische Kleider schlüpfen und Charaktere aus den unterschiedlichsten Dicken’schen Werken darstellen, Werke wie zum Beispiel „Eine Weihnachtsgeschichte“, „Oliver Twist“, „David Copperfield“ oder „Große Erwartungen“.


Um 16 Uhr trafen sich alle Teilnehmer wieder pünktlich zur Heimfahrt an der verabredeten Stelle. Das gemeinsame Fazit war: „Ein toller Tag, mit vielen Erlebnissen und Eindrücken“.

Karl-Heinz Pisula


4. Dezember 2016: Kolpinggedenktag mit Neuaufnahmen und Ehrungen

Den Gottesdienst zum Kolpinggedenktag zelebrierte Pastor Kluczynski.

Der Todestag Adolph Kolpings wird als Festtag gefeiert, denn mit diesem feierlichen Treffen aller Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie rufen wir uns das Leben und Wirken Adolph Kolpings in Erinnerung.

Am Eingang zum Pfarrheim wurden Schuhe gesammelt, zugunsten des Kolpingwerkes. Die Mitglieder waren im Vorfeld aufgerufen, jeder mindestens ein Paar noch tragbare Schuhe für einen guten Zweck mitzubringen. Es kamen 77 Paare zusammen.

Die Vorsitzende, Monika Rolfes begrüßte alle Anwesenden mit einem Aufsteller mit Kerze: „Ihr seid das Licht der Welt“. Im weiteren wurde den Verstorbenen gedacht, Johannes Schimsky sprach ein Gebet. Danach fanden die Ehrungen der fünf Jubilare und die Aufnahme von 15 neuen Mitgliedern der Kolpingsfamilie und KolpingJugend statt. Leider waren einige neue Kolpingmitglieder zur Neuaufnahme nicht anwesend, sodass dieses zur JHV im kommenden Jahr nachgeholt wird.

Nach dem Mittagessen berichtete Horst Riehl über die gebauten Zisternen in Uganda, die durch Gelder unseres Projekts „Zisternen für Afrika“ finanziert werden konnten.

Christiane Symma und Uschi Hortig hatten adventliche Lieder und Texte vorbereitet und bei Kaffee und Kuchen in adventlicher Stimmung endete dieser Kolpinggedenktag.

Foto: Ruhr Nachrichten /Ogunnibi


Fackelwanderung

Niederaden: Am Samstag, den 12. November 2016 starteten wieder einige Mitglieder der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden unter der Leitung von Monika Rolfes um 17:00 Uhr ab dem Sportplatz in Niederaden zu einer Fackelwanderung. Unter der sicheren Hand von Detlef Hausberg, der die Straßensicherung vornahm, ging der Weg über den Hof Backs, dann über die Autobahnbrücke und über Feldwege nach Dortmund-Lanstrop.

Ziel war dort der Martinsmarkt der St. Michael-Gemeinde. In Lanstrop schloss sich die Gruppe dem großen Martinsumzug an. Auf dem Martinsmarkt gab es viel zu erleben an schönen Ständen, guter Musik von der Bühne und ausreichend zu Essen und zu Trinken. Es war wieder ein gelungener Martinsmarkt.

Monika Rolfes


4. November 2016: Film: Kolpings Traum

An diesem Abend zeigte die Vorsitzende Monika Rolfes den Mitgliedern und Interessierten der Kolpingsfamilie die Aufzeichnung des Musicals „Kolpings Traum“ aus Fulda. Viele Kolpingmitglieder hatten das Musical bereits in Wuppertal, bzw. die Aufführung beim Kolpingtag in Köln erlebt. Dieses bewegende Stück beeindruckte alle, besonders die Zerrissenheit Adolph Kolpings und die Not der Arbeiter- und Handwerkerschicht in der Zeit der Industrialisierung. Die Kolpingjugend hatte für diesen „Kinoabend“ reichlich Popcorn bereitet.


Kolpingweltgebetstag am 30.10.2016

Bilder: M. Blandowski

Anlässlich der Seligsprechung von Adolph Kolping vor einem Vierteljahrhundert in Rom hat der Bezirksverband Lünen des Kolpingwerkes ein Festhochamt in der Herz-Mariä-Kirche in Horstmar gefeiert. Nach dem Einzug der acht Bannerträger ins Gotteshaus skizzierte Bezirkspräses Norbert Hagemeister das Wirken Adolph Kolpings: „Man wolle die Nöte der Zeit erkennen und in Anlehnung an die Werke Kolpings handeln.“

Nach dem Gottesdienst kamen alle im Pfarrheim zusammen. Ein Mittagessen war bereits vorbereitet. Zunächst appellierte der Vorsitzende des Bezirksverbandes, Christian Döpper: „Wir sollten als Mitglieder der Kolpingsfamilien die Leistungen Kolpings auf unsere Gegenwart herunterbrechen und innerhalb unserer Gesellschaft die Werte und Tugenden weiter vermitteln“. Der Austausch unter den Kolpingsfamilien, viele Kolpinger kennen sich, stand jetzt an. Mit einem Vortag zum „Jahr der Barmherzigkeit“ durch Diakon Dietmar Fischhofer am frühen Nachmittag endete die Zusammenkunft.


Nordseefest

Über 70 Teilnehmer trafen sich am Freitag, den 07. Oktober zum traditionellen Herbstfest, in diesem Jahr unter dem Titel Nordseefest, im Pfarrheim der Herz Mariä Gemeinde. Der im maritimen Stil dekorierte Saal lies bei den Besuchern Nordseestimmung aufkommen.  Der 2. Vorsitzende Karl-Heinz begrüßte die Gäste und stimmte mit einigen Gedanken über die Schönheiten der Nordsee diese auf den Abend ein.
Gemeinsam wurden Seemanns- und Volkslieder gesungen. Ein deftiger Heringstipp mit Pellkartoffel und für die Vegetarier eine rustikale Pilzpfanne wurde als Abendessen gereicht. Nordische Getränkespezialitäten rundeten das Angebot ab. Ein Nordseequiz, bestehend aus 20 Fragen rund um die Nordsee, war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Nach der ersten Auswertung kamen Heinz und Helga Leismann, sowie Frank Fehr mit gleicher Punktzahl ins Stechen. Die Stechfragen drehten sich um leckeren „Matjes“. Hier gewann Frank Fehr den 1. Preis, ein 5 ltr. Fass „Kolping Kölsch“. Eine Flasche Köm und ein Päckchen Kräuterschnaps gewannen Heinz und Helga Leismann. Zum Schluss der Veranstaltung wies Karl-Heinz Pisula auf den am 30. Oktober stattfindenden Weltgebetstag des Kolpingbezirkes Lünen hin. Dieses Ereignis findet in diesem Jahr, beginnend um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Herz Mariä Kirche Horstmar, statt. Ein Empfang schließt sich im Pfarrheim an. Zum Mittagessen wird eine Erbsensuppe gereicht.

In gemütlicher Runde klang dann der gelungene Nordseeabend aus.

10.10.2016

Karl-Heinz Pisula


Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden

Am 5.10. besuchte eine Gruppe der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden das Recyclingzentrum der Aurubis AG in Lünen.

Der Besuch fand im Rahmen der regelmäßig von der Kolpingsfamilie angebotenen Exkursionen zu Industriestandorten in der Region statt. So wurden bereits in der Vergangenheit Werke von ThyssenKrupp, Siemens und das Trianel Kraftwerk in Lünen besucht.

Zu Beginn des Besuches wurde die Gruppe von Hrn. Dipl.-Ing. A. Nolte ausführlich über die traditionsreiche Geschichte der Kupferindustrie in Deutschland und in Lünen informiert.

Den Anfang machte 1861 die Gründung der Hüttenwerke Kayser in Berlin. Von diesem Unternehmen wurde dann 1916, also vor 100 Jahren, das „Kupferwerk“ in Lünen gegründet.

Wenige Jahre nach der Gründung der Hüttenwerke Kayser wurde 1866 die „Norddeutsche Affinerie in Hamburg gegründet, dieses Unternehmen hat dann später das Werk in Lünen übernommen.

Der heutige Name Aurubis setzt sich aus den Elementen AURUM + RUBRUM = das rote Gold, zusammen.

Schon damals wie heute war der Standort Lünen ein reiner Recycling-Standort. Fast 40% der gesamten Aurubis-Produktion werden heute durch Recycling Verfahren und somit am Standort Lünen gewonnen.

Aus den angelieferten Schrottmengen wird nicht nur reines Kupfer , sondern auch nennenswerte Mengen Gold und Silber, sowie Zinn und Nickel gewonnen. Diese, in Lünen vorbereiteten Rückgewinnung, geschieht allerdings im Aurubis-Werk in Hamburg.

Die größten Anteile an wertvollen Edelmetallen hat hierbei der Elektronikschrott. In einer Platine aus einem alten PC oder einem alten Handy befinden sich bis zu 40 verschiedene Edelmetalle.

Und somit schließt sich auch für die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden wieder der Kreis in Lünen, denn die Kolpingsfamilie unterstützt seit fast 3 Jahre Entwicklungshilfeprojekte in Uganda, Afrika u.a. mit dem Sammeln alter Handys und die kommen dann letztendlich zurück in das Aurubis-Werk in Lünen.

Die Teilnehmer konnten sich bei ihrem Besuch über die Innovationskraft, die guten Zukunftsperspektiven und insbesondere das ausgezeichnete Umweltbewusstsein des Recyclingzentrums Lünen überzeugen.

Anmerkung:

Wer alte Handys abzugeben hat, kann sich gerne an den Projektbeauftragten der Kolpingsfamilie, Horst Riehl unter Tel.: 02306 46243 wenden.


4. September 2016: Stadtpicknick

675 Jahre Lünen – Wir Kolpinger sind dabei!

Anlässlich des Jubiläums 675 Jahre Lünen hatte der Stadtverband für Heimatpflege unter der Leitung von Horst Störmer zu einem Picknick am Alten Markt in der Innenstadt von Lünen geladen. Die Kolpingsfamilien aus Lünen waren dabei und hatten einige Tische reichlich dekoriert und zum Essen eingeladen. Tatico-Kaffee wurde ebenso angeboten, wie Informationen zum Entwicklungshilfeprojekt „Zukunft für Afrika“. Wir konnten einen deutlichen orangenen Akzent unter vielen anderen Gruppierungen aus Lünen setzten.


Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden radelt


Am Ende der Sommerferien bietet die Kolpingsfamilie Horstmar/  Niederaden eine Familien-Radtour für jedermann an. Treffpunkt war am Sonntag, den 21. August 2016 um 11.00 Uhr am Pfarrheim der Herz-Mariä Gemeinde in Horstmar.
Die Kolpingsfamilie startet traditionell nach den Ferien ihr Veranstaltungsprogramm des zweiten Halbjahres mit dieser Fahrradtour.
Alle sind herzlich eingeladen, sich nach den Ferien wiederzutreffen, bzw. neue interessierte Menschen kennenzulernen.
Die Teilnehmer der Kolping-Familienradtour trotzten dem angekündigtem Regenwetter am letzten Sonntag und radelten rund um Lünen. Bei einem spontanen Zwischenstop in Lippolthausen am ehemaligen Schloss Buddenburg an der Lippe informierten sich die Radler über die Geschichte vor Ort. In Brambauer am Colani-Ei wurde Industrie-Geschichte und -Moderne bewundert. Kaffee und Kuchen hatten einige Vorstandsmitglieder vorbereitet, so dass am Kanu-Club in Gahmen ein gemütlicher Stop eingelegt wurde. Dort konnten auch die Trainingsräume, insbesondere die Gegenstromanlage besichtigt werden. Zurück am Pfarrheim in Horstmar genossen die Teilnehmer den gemütlichen Abschluss bei Grillwurst und Sonnenschein.

25.08.2016
Monika Rolfes


Kolpinsfamilie Horstmar/Niederaden: Viele Aktionen und Abschied nehmen

Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden und der KirchenChor Herz-Jesu und -Mariä trafen sich zum traditionellen Grillen vor den Ferien.
Viele Kolpinger und Chormitglieder freuten sich wieder auf Gegrilltes und frische Salate. Das Wetter blieb trocken und so begrüßte die Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Monika Rolfes, die Anwesenden mit einem herzlichen „TREU KOLPING“.
Sie brachte aus Berlin Grüße von der Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen und Bilder aus dem Bundestag mit. Außerdem hatte die Kolpingsfamilie ein große Dose Spreewälder Pfeffergurken für alle Anwesenden mitgebracht.
Monika Rolfes berichtete über die Gruppenstunden der KolpingJugend und über die Ferienfreizeit nach Grömitz, für die gerne noch Spenden in Form von Süßigkeiten, Getränken für unterwegs oder Nutella für das Morgenbrötchen gespendet werden dürfen. Ein Spendenkorb steht im Vorraum der Kirche.
Desweiteren berichtete die Vorsitzende über Kolping-Jugendwohnheime und Kolping-Bildungsunternehmen, durch die das Kolpingwerk Deutschland vielen jungen Menschen Unterkunft und Ausbildung anbietet.
Im weiteren stellte sie das kommende Halbjahresprogramm vor. Los geht es am Ende der Ferien mit einer Radtour für die ganze Kolpingsfamilie, weitere Themen sind die Orthodoxe Kirche, die Teilnahme am Stadtumzug in Lünen „Lünen bewegt sich“, ein Vortrag und die Reise ins Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Östereich, die Besichtigung der Firma Aurubis, ein Nordsee-Fest, der Kolpingweltgebetstag, das Musical „Kolpings Traum“, eine Fackelwanderung, ein Vortrag der Sportschützen,  Thema „Zukunft für Afrika“ und eine Tagesfahrt nach Deventer, Niederlande zum Charles-Dickens-Festival. Das gesammte Programm steht auf der Internet-Seite: www.kolping-horstmar.de .
Da Pastor und Kolpingbruder Norbert Hagemeister zum 1. August den Pfarrverbund verlässt, verabschiedete sich die Kolpingsfamilie beim Grillen von ihm. Mit dem Buch „Kirche, Fußball, Gottvertrauen“ über die Dreifaltigkeitskirche am Borsigplatz, die eng mit der Gründung des BVB verbunden ist, wünscht sie ihm alles Gute für die kommende Zeit in Dortmund-Wambel.
Der Kirchenchor stimmte zwischendurch einige Kanons, unter der Leitung von Margarete Schirjajew an, die von vielen Teilnehmern gerne mitgesungen wurden.
Die Chorleiterin lädt zu den nächsten Proben nach den Ferien ein, immer montags um 19.30 Uhr im Pfarrheim Herz-Mariä, Horstmar. Neue Sänger sind immer willkommen.
Es war ein schöner Abend mit viel Freude, Gesang und guten Gesprächen.

Monika Rolfes
02.07.2016


Wandern von der Stiftskirche zur Stadtkirche –

Kolpinggruppe auf dem Jacobsweg unterwegs

Viel zu entdecken gab es für gut 20 Wanderer der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden, die den Jacobsweg von der Stiftskirche in Cappenberg bis zur Stadtkirche St. Georg in der Lüner Innenstadt gingen.

In der Stiftskirche erklärte Pater Altfried die Bedeutung der Kirche und gab den Wanderern einen Pilgersegen, begleitet mit dem Lied „Irische Segenswünsche“, das Horst Störmer auf seiner Gitarre anstimmte.
Bernd Sehrbrock vom SGV und Horst Störmer vom Stadtverband für Heimatpflege, und beide erfahrene Wanderer begleiteten die Kolpinggruppe auf ihrem Weg durch den Wildpark, durchs Dreischfeld, dann zur Jugendherberge Cappenberg und zum Cappenberger See, durch die Barbara-Siedlung bis in die Innenstadt. Unterwegs erklärten sie einige Besonderheiten und Wegeführungen des Jacobsweges und anderer Wanderwege vom SGV.
Zum Abschluss in der Stadtkirche empfing die Kirchenführerin Frau Zobel die Pilgergruppe. Sie erklärte einiges zur St. Georg Kiche und zeigte die Darstellung des Jacobus auf dem Taufbrunnen in der Kirche.
Zum gemütlichen Abschluss und zur Stärkung ging die Gruppe bis zum Cafe del Sol weiter und lies die informative und abwechslungsreiche Wanderung noch einmal Revue passieren.
Bilder von dieser Wanderung gibt es auf der Internet-Seite der Kolpingsfamilie: www.kolping-horstmar.de unter Galerie.

Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden lädt schon jetzt zu ihrem Sommer-Grillen alle Interessierten zum Pfarrheim Herz-Mariä, Preußenstr. 94, ein. Am Freitag, 1. Juli 2016 ab 18.00 Uhr gibt es für alle Getränke, Gegrilltes, Salate, Crepe und viele Informationen zur Kolpingsfamilie und ihren Aktivitäten.

08.06.2016

Monika Rolfes


Am 02. Mai 2016 besuchte die CDU Bundestagsabgeordnete, Frau Sylvia Jörrißen, die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden. „Würdigung des Ehrenamtes“ so das Thema und der Hintergrund des Besuches.

Frau Jörrißen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Vereine in ihrem Wahlbezirk kennen zu lernen und näheres über deren ehrenamtlichen Tätigkeiten zu erfahren. So hatten der Vorstand und einige Mitglieder der

Kolpingsfamilie Gelegenheit, Aktivitäten und Projekte, die Entwicklung und die Ziele der Kolpingsfamilie darzustellen und zu erläutern. Karl-Heinz Pisula, Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie, bedankte sich bei

Frau Jörrißen für den Besuch und hob besonders hervor, dass solche Besuche und die damit verbundene Anerkennung für die Mitglieder des Vorstandes, aber auch für die Mitglieder der Kolpingsfamilie Ansporn

sind, weiterhin ehrenamtlich für den Verein tätig zu sein.

03.05.2016

Karl-Heinz Pisula


Kreis Junger Familien beim Bosseln am 02.04.2016

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Bilder: Ruhr Nachrichten / Volker Beukelmann


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Osterfeuer am 27.03.2016, Foto: V. Beukelmann / RN


Flüchtlinge in Lünen

Rolf Leimann von der Caritas informiert die Kolpingsfamilie

Rund 40 Mitglieder und Gäste der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden waren ins Pfarrheim gekommen, um sich über die Situation vieler Flüchtlinge in Lünen und weltweit zu informieren.

Rolf Leimann, Bereichsleiter Gemeindecaritas im Caritasverband Lünen – Selm – Werne, stellte zunächst dar, von wo Flüchtlinge fliehen und welche Wege sie gehen, wie sie aufgrund von Grenzschließungen neue Wege suchen, die häufig noch gefährlicher sind.

Die Flüchtlinge, die auf verschiedenen Wegen Lünen erreicht haben, bzw. zugewiesen wurden, sind in Notunterkünften oder Übergangsheimen untergebracht und werden von verschiedenen Organisatoren versorgt und betreut. Viele junge Männer leben z. B. in Turnhallen, während Familien eher in abgeschlossenen Wohnungen untergebracht sind.

Sozialleistungen und Asylverfahren, Integration und Sprachkurse waren Themen, die Viele an diesem Abend interessierte.

Rolf Leimann berichtete von einer Küchenzeile für eine Unterkunft, die inzwischen bestellt ist und von einem Teil des Erlöses des Adventsmarktes an der Herz Mariä finanziert wird.

Außerdem bat er die Zuhörer, die Flüchtlinge weiterhin willkommen zu heißen, mit ihnen zu sprechen und wer ihnen helfen möchte, sie einzuladen zu Veranstaltungen und Treffen oder sie finanziell oder materiell zu unterstützen.

Es gab reichlich Applaus für diesen informativen und interessanten Abend, der Vorurteile und Ängste abbauen konnte und stattdessen Verstehen und Verständnis fördert.

Monika Rolfes, Vorsitzende der Kolpingsfamilie bedankte sich beim Referenten mit einer Kolpingtasse, Tatico-Kaffee und einer Chronik der Kolpingsfamilie.

Außerdem bedankte sie sich bei Pfarrer Aufenberg, der am Sonntag vorher einen Gottesdienst zum Thema Flüchtlinge gestaltet hatte.

Monika Rolfes

6. März 2016


Monatsversammlung am 05.02.2016

Über 80 Mitglieder und Gäste der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden begrüßten am 05. Februar 2016 Im Pfarrheim der Herz Mariä Gemeinde Horstmar, den Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Herrn Rainer Schmeltzer mit seiner Ehefrau und Tochter zum Thema:   „100 Tage im Amt – wie hat sich Ihr Alltag verändert,  Herr Minister Schmeltzer? "


Der Moderator des Abend, Karl-Heinz Pisula, stellte  Minister Schmeltzer Fragen über seine Person und dem  Ministerium, sowie über seine Arbeit im Kabinett. Fast 2 Stunden wurden vom Moderator Fragen gestellt, wobei er keine Antwort schuldig blieb und es ausgezeichnet verstand, den Zuhörern den Alltag in seinem neuen Amt ausführlich und interessant zu vermitteln.


Die anwesenden Gäste geizten nicht mit Applaus und waren bis zur letzen Frage und Antwort voll und ganz bei der Sache.


Anschließend  diskutierten die Teilnehmer bei einem kleinen Imbiss mit Minister Schmeltzer.


Auf Grund der sehr guten und positiven Resonanz erwägt die Kolpingsfamilie, einmal im Jahr Gespräche dieser Art mit anderen  Prominenten zu führen.

Karl-Heinz Pisula


Lesungsabend: Das Schicksal zweier Frauen in der NS-Zeit


Es war ein Abend gegen das Vergessen, zu dem die Mitglieder der Kolpingsfamilie und auch einige Gäste gekommen waren.

Zu Gast im Pfarrheim waren die Schauspieler Annette Kocher und Thorsten Sellke vom Revierstudio Dortmund, einem Amateurtheater in Scharnhorst. Sie lasen aus dem Buch „Hitler lieben - Roman einer Krankheit“ von Peter Roos. In dem Buch geht es um die Geschichten eines Mannes und zweier Frauen, die den Nationalsozialismus aus unterschiedlichen Perspektiven wahrnahmen. Rudolph Lauer, der die Lesung moderierte, erklärte, das die beiden Frauengeschichten gelesen werden, da sie sehr gegensätzlich sind und ganz verschiedene Blickwinkel preisgeben.

Es war die Geschichte der Ilse Sonja Totzke, einer mutigen jungen Frau, die mit ihrem Lebensstil nicht in das Bild der nationalsozialistischen Welt passte und schließlich wohl im KZ Ravensbrück ums Leben kam.

Und die Geschichte von Eva Braun – von der Frau, die Hitler liebte.

Während der Lesung war es sehr still, die Leser lebten förmlich ihre Rolle und beeindruckten die Gäste.

Zum Schluss gab es Applaus für die Leistung der beiden Schauspieler.

Monika Rolfes

Jahreshauptversammlung am 23.1.2016

Die Versammlung war sehr gut besucht und begann mit einem Gebet von Bundespräses Holtkotte, dem Kolpinggrablied und es wurde der Verstorbenen gedacht.

Die Vorsitzende Monika Rolfes gestaltete den Jahresrückblick auf sehr gute, lockere und übersichtliche Weise, untermalt mit einer schönen Bildpräsentationen, ebenso die Arbeit der Kolpingjugend. Uschi Nasswetter stellte den Kassenbericht vor und danach wurde dem Vorstand in jeglicher Hinsicht die volle Entlastung erteilt. Bei der Ergänzungswahl wurde Brunhilde Thym als stellvertretende Kassiererin gewählt. Neu wurde auch Rudi Rother zum Kassenprüfer gewählt.

Stolz berichtete Monika Rolfes über die weiterhin steigende Mitgliederzahl. Durch die Gliederung der Kolpingsfamilie in die drei Gruppen:

Kolpingjugend – Familienkreis – und UHUS (unter Hundert = Seniorenbereich) hat die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden eine sehr ausgewogene Mitgliederstruktur und zählt zum 1.1.2016 171 Mitglieder, davon sind 25 Jugendliche.

Das Hauptthema der Versammlung war dann die Entscheidung der Mitglieder über ein neues Entwicklungshilfeprojekt in Zusammenarbeit mit Kolping International.

Nachdem in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 7.000,-€ für das Projekt „Zisternen für Afrika, konkret für Uganda“ an den Afrika-Referenten von Kolping International übergeben wurden, hat der Projektverantwortliche der Kolpingsfamilie – Horst Riehl - der Versammlung zwei neue Projekte zur Abstimmung vorgestellt.

Zunächst gab es an Hand einer Präsentation Informationen über ein Landwirtschaftliches Projekt in Uganda und danach berichtete Horst Riehl über das erst seit 2010 bestehende Projekt „ Ausbildung junger Menschen“ in Uganda.

Bei der anschließenden Abstimmung entschieden sich alle Mitglieder für das Ausbildungsprojekt.

Um was geht es bei dem gewählten Projekt?

Die Ausgangssituation junger Menschen in Uganda:

  • Nur knapp die Hälfte aller ugandischen Schulanfänger schließt die Grundschule ab.

  • Die anderen müssen schon früh lernen, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. Oft sind sie durch ihre persönlichen Erfahrungen demoralisiert und glauben an keine Zukunft mehr

  • Das ist der Zeitpunkt, wo sie leicht in die Hände extremer Gruppen geraten – z.B. dem sogenannten IS !

  • Das Kolpingwerk Uganda hat in der Hauptstadt Kampala das „Work Opportunity Programme“ (Programm für „Chancen auf Arbeit“) ins Leben gerufen.

  • Dieses Programm richtet sich speziell an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die am unteren Rand der Gesellschaft leben.

  • Ihnen soll der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden.

  • In Kursen, die zwischen vier und sechs Monaten dauern, werden sie „fit gemacht" für einen Job.

Was steckt hinter einem Berufsvorbereitungskurs?

  • Die jungen Menschen werden auf ihre Begabungen hin getestet und beraten.

  • Es werden Vorstellungsgespräche trainiert und sogenannte „Softskills“ (Sozialkompetenzen) vermittelt.

      • Welche Ziele setze ich mir?

      • Wie gehe ich mit Frustration um?

      • Wie bekomme ich meine finanziellen Probleme in den Griff?

  • Mit solchen und weiteren Fragen setzen sich die Teilnehmer auseinander.

Projektkosten:

    • Zuschuss pro Teilnehmer: 30,-€

    • Unterrichtsmaterial 50,-€

    • Zuschuss zum Gehalt der Ausbilder: 100,-€

    • Kosten pro Jugendlicher u. Kurs: 450,-€

Der Projektverantwortliche zeigte den Teilnehmern vor der Abstimmung noch zwei Beispiele von zwei erfolgreichen jungen Kursteilnehmern.

Über 300 Jugendliche haben bislang erfolgreich die Berufsausbildungskurse in Kampala absolviert.

Nach der Entscheidung wurde noch ein kurzer Film über das Berufsvorbereitungsprogramm gezeigt.

Besonders stolz ist die Kolpingsfamilie über das bereits jetzt vorhandene Startkapital. Zum einen ist der anteilige Erlös des Adventsmarktes und bereits am Abend der Jahreshauptversammlung spendeten die anwesenden Mitglieder einen mittleren dreistelligen Betrag für ihr neues Projekt.

Wie schon bei dem vorangegangenen Entwicklungshilfeprojekt, so werden auch weiterhin Handys und Briefmarken gesammelt. Besonders begehrt bei den Briefmarken sind komplette Sammelalben, diese schlummern ja häufig aus alten Zeiten in den „Erbmassen“. Beides kann im Vorraum der Herz-Mariä Kirche oder auch bei jedem Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie abgegeben werden.

Ansprechpartner für das Projekt „Ausbildung junger Menschen in Uganda“ ist Horst Riehl, Tel. 02306/46243

Zum Schluss der Versammlung gab Monika Rolfes umfassende Informationen über die Aktivitäten der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden im Jahre 2016 – und es wird wieder sehr viel Interessantes geboten!

Mit vielen individuellen Gesprächen klang ein gelungener Abend aus.

Horst Riehl


Krippentour am Sonntag, 3. Januar 2016

 

Gleich fünf Krippen besuchten etwa 50 Teilnehmer der Krippentour im Lüner Süd-Osten. Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden hatte eingeladen, die evangelischen und katholischen Kirchen in Lünen-Süd, Horstmar und Beckinghausen zu besuchen. In der evangelischen Kirche Lünen-Süd erwartete Annelie Haase, Presbyterin, die Gäste und erläuterte die Entstehung und die besondere Bedeutung verschiedener Bestandteile der Krippe. So kann jedes Gemeindemitglied hier einen Stein für die Sorgen, die das Herzen drücken, an die Krippe legen. In der Kirche Hl. Familie Lünen-Süd, erwartete Gemeindereferent Stephan Wilhelm die Teilnehmer zur Erläuterung der Krippe und wunderschön sangen die Kinder Juline Baginski und Julia Tomczak Lieder zur Weihnachtszeit. Mit privaten PKWs ging es weiter nach Horstmar in die Kirche Herz-Mariä, wo die Ideengeberin der Krippentour Monika Rolfes, Vorsitzende der Kolpingsfamilie, mit einem Gedicht die Zuversicht des Lichts von Weihnachten mit in das neue Jahr hinein, verspricht. Karl-Heinz Pisula erklärte hier die Krippe. In der Christuskirche erläuterte Pfarrer Möller die Krippenfiguren und den Stall, die von Gemeindemitgliedern erstellt und gespendet wurden. Zum Abschluss der Tour ging es nach Beckinghausen in die Herz-Jesu-Kirche, hier wurden die Krippenfiguren von Frauen aus der Gemeinde mit selbst genähten Kleidern und Gewändern versorgt, das erklärte Dorothee Fischhofer, die damals selbst mit genäht hatte. Diakon Dietmar Fischhofer stimmte das Lied „Oh du fröhliche“ zu einem sehr stimmungsvollen Ausklang an. Alle Teilnehmer und Organisatoren waren sehr überwältigt von der großen Resonanz und der Vielfalt der Krippen im Lüner Süd-Osten. Zu einem Umtrunk und Austausch nach der Krippentour luden Edelgard und Walter Sobotta, Kolpingmitglieder aus Beckinghausen, in die Gemeinderäume ein. Eine kleine Spendensammlung ergab 80,- Euro für das Entwicklungshilfeprojekt „Zukunft für Afrika“ der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden.

Monika Rolfes

04.01.2016




Kolpinggedenktag 6. Dezember 2015



Foto: Michael Blandowski

Mit einem feierlichen Gottedienst begann um 11.00 Uhr in der Herz-Mariä-Kirche, mit Kolpingbezirkspräses Norbert Hagemeister und dem Präses unserer Kolpingsfamilie Johannes Schimsky, der Kolpinggedenktag. Zum anschließenden Empfang im Pfarrheim der Gemeinde fanden sich die Kolpinggeschwister und einige Gäste ein. Nach dem Mittagessen übernahm Monika Rolfes die Ehrungen der Jubilare. Werner Naber wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt, Gisela und Dieter Kaus sowie Kurt Kamin für 25jährige Treue zu Adolph Kolping. Karl-Heinz Pisula übernahm die Laudatio für die ihm langjährig bekannten Jubilare. In diesem Jahr konnten wir viele neue Mitglieder gewinnen, die jetzt feierlich in die Kolpingsfamilie und KolpingJugend aufgenommen wurden:
Hildegard Oebels, Irmtraud und Rudolf Rother, Renate und Detlev Hausberg, Christel und Dieter Kortländer, Martin Boenke mit seinen Kindern Jannik und Mattis, Maria und Hans-Dieter Mindt, die Kinder Jillienne Cyron und Shany Stucht, Karin Klempert, Dorothea und Sohn Marc Mannig. Die Mitgliederzahl in unserer Kolpingsfamilie ist damit auf erfreuliche 174 Personen gestiegen. Anschließend sprach die Vorsitzende Monika Rolfes zum Thema Familie: „Wir sind Anwalt für Familien: Partnerschaftliches Miteinander, Einsatz für die Familie, Freude am Leben: das zeichnet Kolping aus. Wir unterstützen uns gegenseitig durch Hilfe und Austausch, familienfreundliches Handeln und Solidarität – generationenübergreifend. Wir bieten Bildungsveranstaltungen für Eltern, Familienausflüge und -aktionen und generationenübergreifende Veranstaltungen an.“

Nach einer kurzen Pause und einem einladenen Nikolauslied trat der Nikolaus zu uns und hatte viele gute Worte für die Kolpingsfamilie, sowie Nikoläuse für die Kinder und Süßigkeiten für die Erwachsenen dabei. Die Kinder trauten sich in diesem Jahr noch nicht, dem Nikolaus etwas vorzutragen, aber Uschi Hortig hatte eine fröhliche Geschichte dabei und trug sie gekonnt vor. Viele fleißige Hände hatten eine Kaffeetafel vorbereitet, nach der der adventliche Kolpinggedenktag langsam ausklang.

Monika Rolfes

12. Dezember 2015



Der Apfel - vom Paradies bis zum Supermarkt

30. Oktober 2015, 18.00 Uhr



Heimatpfleger Klaus Papius aus Brambauer hielt einen sehr guten Vortrag über die verschiedenen Streuobstwiesen in Lünen. Er berichtete zunächst über den konfentionellen Apfelanbau und die Ernte in Süd-Tirol. Dann gab er Einblick in die verschiedenen Lagen und Ansprüche der Obstwiesen in unserer Region, über die verschiedenen Apfelsorten, wie sie veredelt werden und wie die Äpfel vermarktet werden können. Ebenso gab er Informationen zu den unterschiedlichen Tierarten, die sich durch Anlegen der Streuobswiesen auch teilweise wieder angesiedelt haben. Ein Teilnehmer hatte eigene Äpfel mitgebracht, um die Sorten von Klaus Papius bestimmen zu lassen. Im zweiten Teil konnten Äpfel probiert werden und später einige Sorten auch gekauft werden. Zum gemütlichen Teil gab es noch Schnittchen, die Gert Lutter in gewohnter Weise mit Hilfe von Heidi Lange und Gisela Kaus vorbereitet hatte. Vielen Dank!



Monika Rolfes
01.11.2015




Kolping erntet 500kg Äpfel von der Niederadener Streuobstwiese

Am Mittwoch hat eine Gruppe von Mitgliedern der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden und interessierten Niederadener Bürgern ca. 500 kg Äpfel von den Bäumen der Streuobstwiese hinter dem alten Gutshof „Haus Oberfelde“ geerntet.

Geleitet wurde diese Maßnahme von Klaus Papius vom Arbeitskreis Umwelt & Heimat.

Bevor die Teilnehmer zum Sammeln und Plücken der Äpfel ausschwärmten, erfuhren sie interessante Dinge über „Haus Oberfelde“

Der Name „Oberfelde“ wurde 1351 erstmals als „Overfeld“ erwähnt und war eng mit dem „Haus Aden“, an der Grenze zu Oberaden verbunden. Die Besitzung durchlebte eine wechselvolle Geschichte und das einzige auf dem Gelände heute noch sehr gut erhaltene Gebäude ist der „Spieker“, dieser wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und ist heute in Privatbesitz.

Herr Papius informierte die Teilnehmer darüber, dass die nur noch in den Fundamenten erhaltene dreiflügelige Gutsanlage heute die einzige „Barockanlage“ dieser Art im Kreis Unna ist. Die Anlage des Obsthofes stammt ursprünglich aus dem Jahre 1797. Wenn auch keine Bäume aus dieser Zeit mehr erhalten sind, so sind die ältesten noch erhaltenen Apfelbäume dennoch mehr als 80 Jahre alt. Die von der 10-köpfigen Gruppe geernteten Sorten stammen zum Teil aus der Zeit einer „Reichsobstsortenliste“ (30er Jahre) und es sind dies die Sorten:

Kaiser Wilhelm, Jakob Lebel, Schöner aus Wiedenbrück, Berner Rosenapfel und Bohnapfel.

Die Streuobstwiese wird seit der 1. Teilnahme von Niederaden an dem ehemaligen Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ im Jahre 1987 vom Arbeitskreis Umwelt & Heimat gepflegt.

Die gesamte Ernte wird zu Apfelsaft gepresst und kann bereits am 26.9. auf dem Apfeltag in Brambauer verkostet werden.

Näheres zum Thema Apfel und alte Apfelsorten erfährt die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden von Klaus Papius auf Ihrer Monatsversammlung am 30.10. im Pfarrheim der Herz-Mariä Gemeinde.

Horst Riehl

25.September 2015




Monatsversammlung am 28. August 2015

30 Mitglieder und Interessenten trafen sich am 28.08.2015 im Pfarrheim, um den Vortrag „Aus der
Arbeit eines Krankenhausseelsorgers“ zu hören.
Diakon Dr. Hermann Opgen-Rhein, Krankenhausseelsorger am Marien Hospital in Lünen berichtete
über seine Arbeit.
Das Krankenhaus ist ein Ort, an dem Menschen das Leben in seiner Verletzlichkeit erfahren. Sie
werden konfrontiert mit Situationen, in denen das bisher Selbstverständliche des Alltags aufbricht.
Bedrängte Erfahrungen verunsichern und führen zu einer Suche nach Orientierung, nach Hoffnung,
nach einem möglichen Vertrauen.
Begleiter der Kranken und ihrer Angehörigen wissen, wie notwendig hier das Zuhören, das Gespräch,
ja das einfache Dasein und Ausharren am Krankenbett sind.
Gleichzeitig wird in besonderes belastenden Situationen deutlich, dass es darüber hinaus oft noch
mehr braucht.
Da, wo Angst, die Einsamkeit und für Trauer nicht mehr in Sprache gefasst werden können, wo
Empfindungen das Benennbare übersteigen, bedarf es der Zeichen, der Gesten, der Erfahrungen von
Gemeinschaften.
Dem Krankenhausseelsorger stellt sich daher häufig die Aufgabe, zur Feier eines Gottesdienstes bzw.
eines kleinen Rituals einzuladen, in dem Trost und Stütze spürbar werden und die Hoffnung auf
einen Gott „der alle Tränen abwischen wird“ möglich ist.
Der Krankenhausseelsorger ist nicht nur Ansprechpartner für die Patienten, deren Angehörige und
sondern auch für das Personal. Das ist besonders wichtig. Denn wer selbst Stress hat, kann schlecht
für andere sorgen. Immer wieder geraten Schwestern, Pfleger und Ärzte in Selbstzweifel: Sie wollen
das Bestmögliche leisten, kommen aber auch an ihre persönlichen oder strukturellen Grenzen.
Manchmal ist es aber auch nur hilfreich zu schweigen und zuzuhören. Wichtig ist es, an der Seite der
Patienten zu bleiben und vielleicht im zweiten Schritt gemeinsam neue Perspektiven zu suchen.
Alle Beteiligten waren sich einig, ein interessanter und tiefsinniger Vortrag. Anschließend war die
Gelegenheit, Herrn Dr. Opgen-Rhein Fragen zu stellen. Ein gemeinsamer Imbiss beendete diesen
besonderen Abend.

Karl-Heinz Pisula



Am Sonntag, dem 09 August 2015 trafen sich nach der Sonntagsmesse 46 Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden, zur diesjährigen Familienfahrradtour. Die von Christiane und Erhard Symma vorbereitete Fahrradtour führt bei wunderbarem Sommerwetter über Niederaden und Oberaden zur Bergbauhalde „Großes Holz“ nach Bergkamen. Dort hatten fleißige Helfer ein Picknick organsiert, welches gern angenommen wurde. Bevor es am Kanal zurück nach Horstmar ging, wanderten die Teilnehmer noch zur Spitze der Halde und genossen den herrlichen Rundblick. Gegen 16 Uhr trafen die Teilnehmer unversehrt wieder in Horstmar ein. Die Kolpingsfamilie lädt alle Mitglieder und Interessenten schon jetzt zu einem Vortrag „Aus der Arbeit eines Krankenhausseelsorgers“ ein. Diakon Dr. Hermann Opgen-Rhein berichtet über seine Arbeit. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 28.08.15 um 18 Uhr im Pfarrheim der Herz Mariä Gemeinde statt.

Karl-Heinz Pisula

13. August 2015




Grill-Abend mit Ente!




Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden und der KirchenChor Herz-Jesu und -Mariä trafen sich zum traditionellen Grillen vor den Ferien.
Mit über 100 Teilnehmern war dieser Grill-Abend sehr gut besucht, unter anderem waren einige Teilnehmer der Ferienfreizeit der Kolpingsfamilie dabei, um sich einzustimmen auf eine schöne Freizeit am Lensterstrand, Grömitz.
Die Leiter der Ferienfreizeit halfen beim Grillen, Getränke-Stand und den Spielen für die Kinder. Außerdem brachten sie die Ruhrnachrichten-Ente, die sie mit nach Grömitz nehmen, schon einmal mit, diese beobachtete den Crêpe-Stand der KolpingJugend.
Der Überschuss des Grill-Abends von ca. 300,- Euro geht jetzt auf das Konto der Ferienfreizeit und kann direkt für die Kinder genutzt werden.

Der Kirchenchor stimmte zwischendurch einige Kanons, unter der Leitung von Margarete Kolesnikow an, die von vielen Teilnehmern gerne mitgesungen wurden.
Die Chorleiterin lädt zu den nächsten Proben nach den Ferien ein, immer montags um 19.30 Uhr im Pfarrheim Herz-Mariä, Horstmar. Neue Sänger sind immer willkommen.

Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Monika Rolfes stellte unter anderem ein neues Logo für die Arbeit in der Kolpingsfamilie vor. Darin sind die KolpingJugend, der Familienkreis, die Kolping-Uhus und die Gemeinde Herz-Mariä enthalten.
Der Vorstand der Kolpingsfamilie erarbeitet im Vorfeld einen neuen Flyer, in dem die Ideen und Aktivitäten im Sinne Adolph Kolpings vorgestellt werden. Er liegt ab sofort in der Kirche Herz-Mariä aus.

Außerdem stellte sie das neue Halbjahresprogramm vor, in dem für alle Gruppierungen interessante Veranstaltungen angeboten werden. Z.B. Geo-Caching, Besichtigung der Bio-Gasanlage am Hafen, Infos über Streuobstwiesen und Äpfel, eine Fackelwanderung und eine Tagesfahrt nach Aachen.
Am letzten Sonntag in den Ferien, am 9. August ab 12.00 Uhr startet die Familienfahrradtour für alle Generationen. Ziel ist die Halde „Großes Holz“ in Bergkamen.
Ein Afrika-Herbst-Fest ist ein Höhepunkt am 6. November 2015, an dem ein Rechenschaftsbericht des Zisternen-Projekts erwartet wird und wieder eine größere Summe für die Hilfe in Ost-Afrika übergeben werden kann. Hierzu, wie zu allen Veranstaltungen der Kolpingsfamilie sind Gäste immer willkommen.

Das komplette Programm und viele weitere Informationen stehen auf der Internet-Seite der Kolpingsfamilie: www.kolping-horstmar.de und liegen in der Herz-Mariä Kirche, Horstmar aus.



Auch viele schöne Fotos vom Grill-Abend mit der Ruhrnachrichten-Ente findet man dort.
Mit Getränken, gutem Essen, idealem Wetter und vielen guten Gesprächen war dieser Grill-Abend wieder sehr gut gelungen.

Monika Rolfes

01. Juli 2015








Wir gratulieren unserem Präses Dr Johannes Schimsky zum 80. Geburtstag.


15. Juni 2015

Sehr geehrte Geburtstagsgäste,
ich darf mich kurz vorstellen, ich bin Monika Rolfes, seit Anfang diesen Jahres, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden.

Lieber Präses und Kolpingbruder Johannes,
zu Deinem 80. Geburtstag gratuliert Dir von Herzen der Vorstand und alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden und wünscht Dir heute viel Freude, weiter Gesundheit und Gottes Segen. Außerdem wünschen wir Dir einen besonders schönen Ehrentag im Kreise Deiner Lieben hier.

Seit 1968 bist Du Präses unserer Kolpingsfamilie und bereicherst bis heute unser Tun und Wirken im Sinne Adolph Kolpings durch Deine offene, herzliche und ehrliche Art. Ein Zitat von Kolping sagt: „Das Christentum besteht nicht in schönen Worten und leeren Redensarten, es muss tätig, hingebend, aufopfernd geübt werden, so dass es sich auch im Äußeren ausprägt und auf die Umgebung mit übergeht.“ In diesen Worten finde ich Dich wieder, denn Du zeigst uns, wie wichtig es ist, sich tätiges Christentum auf die Fahnen zu schreiben und damit aktiv am Christenleben teilzunehmen.

Johannes wurde im Oberschlesischen Oppeln geboren. Einigen unserer Mitgliedern konnte er anlässlich einer Studienfahrt nach Polen im Jahre 2008 sein Geburtshaus zeigen. Johannes machte in Warstein sein Abitur und erlernte dort auch den Beruf eines Gesenk-Schmiedes. Nach dem Theologiestudium in Königstein/Taunus, München, Rom und Paderborn, wurde Johannes am 21. Dezember 1961 im Hohen Dom zu Paderborn zusammen mit dem späteren Kolping-Generalpräses, Heinrich Festing, zum Priester geweiht.

Seine erste Vikarstelle übernahm er 1962 in der Gemeinde St. Michael in Siegen, wo er für die Pfarrvikarie St. Bonifatius in Kaan-Marienborn zuständig war. Während seiner Zeit in Siegen begleitete er auch den Bau eines neuen Pfarrhauses. Unvergesslich ist vielen in der Gemeinde St. Michael der Spendenaufruf des damaligen Vikars Schimsky. In diesem Aufruf schreibt er zum Schluss:
In den nächsten drei bis vier Jahren muss es heller werden in unserer Gemeinde. Das schönste Stückchen Erde von Kann-Marienborn, unsere Kirche mit den herrlichen Anlagen, soll zur Ehre Gottes und zum Ruhm der Gläubigen noch schöner werde. Doch dann müsste jeder ein Scheinwerfer werden, der lange strahlt. Belassen Sie die Last nicht auf den Schultern einiger Weniger. Jeder, der getauft ist und sich katholisch nennt, muss auch für seine Gemeinde tiefe Verantwortung tragen. In der ganz zuversichtlichen Hoffnung, dass Sie Ihre Brüder und Schwestern nicht im Stich lassen, grüßt Sie schon jetzt Pastor Johannes Wiemann und Vikar Hans Schimsky. Übrigens: „Scheinwerfer sind solche, die nicht nur Groschen und Pfennige geben, sondern Scheine“.

1964 führte Johannes Weg dann nach Lünen, wo er für die zwei Gymnasien als Lehrer tätig war. Im Jahr 1968 wählte unsere Kolpingsfamilie ihn zum Präses. Er ist der achte Präses unserer Kolpingsfamilie. Dieses Amt bekleidet er bis heute und ist somit der Präses mit der „Längsten Amtszeit“ in der Geschichte unserer Kolpingsfamilie. Seine besonderen Verdienste als unser geistliger Begleiter wurden mit der Verleihung des Ehrenbechers des Kolpingwerkes gewürdigt.

Lieber Johannes, wir stellten uns jüngst im Vorstand die Frage:
„Was können wir Dir an Deinem Ehrentag schenken?“
Du hast alles und brauchst nichts, so Deine Worte. Uns kam dann die Idee, Dir eine Fahrt mit einem Oldtimer Borgwart zu Deiner ersten Wirkungsstätte nach Siegen Kaan-Marienborn zu schenken. Einige Vorstandsmitglieder werden Dich begleiten. Wir müssen nur gemeinsam den Termin abstimmen. Um die Vorfreude etwas zu schüren, haben wir Dir eine Chronik der Gemeinde St. Bonifatius, die im Jahr 2008 ihr 75. Jubiläum feierte, mitgebracht. Ebenfalls überreichen wir dir das Ticket für die Fahrt.

Abschließend möchten wir uns bei Dir für Deine Arbeit als Präses nochmals ganz besonders bedanken. Du bist nicht nur unser geistlicher Berater, sondern auch Ratgeber und Freund. Wir freuen uns auf noch viele schöne Jahre im Kreise unserer Kolpingsfamilie, mit Dir als Präses.

Treu Kolping

Monika Rolfes






Kolpingsfamilie Horstmar-Niederaden besucht die Selimiye-Moschee an der Roonstraße

Im Rahmen ihrer Informationsreihe „Weltreligionen“ besuchten am 11.Juni über 30 Mitglieder der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden die Selimiye-Moschee in Lünen an der Roonstr.
Diese Moschee gehört zum DITIB-Dachverband, zu dem um die 900 Moschee-Gemeinden in Deutschland gehören.
Die Besuchergruppe wurde von Frau Zeynep Yildizhan begrüßt und zunächst über die Besonderheiten des Gebäudes informiert. Die Moschee wurde nach 10-jähriger Bauzeit im Jahre 2009 eingeweiht und ist nach einer Moschee in Duisburg (noch) die zweitgrößte Moschee in NRW. Erst nach der Eröffnung der neuen Moschee in Köln wird dieses wunderschöne Gebäude auf den dritten Platz in unserem Land abrutschen.
Die Kosten von ca. 4‘0 € wurden ausschließlich aus Spenden und Mitgliederbeiträgen gedeckt. Beim Bau gab es einen sehr hohen Anteil an Eigenhilfe, was somit auch die lange Bauzeit erklärt. Mit großem Interesse nahmen die Besucher die Erklärungen zum Zweck einer Moschee entgegen. Neben einem Gebetshaus ist die Moschee an der Roonstr. auch ein sehr bedeutendes soziales Zentrum. So gibt es dort eine Bibliothek, eine bei den Männern sehr beliebte Teestube, die insbesondere bei wichtigen Fußballspielen immer gut gefüllt ist.
Im jetzt bald beginnenden Fastenmonat Ramadan findet auch das gemeinsame Essen (Fastenbrechen) in den Räumen der Moschee statt.
Einen besonders hohen Stellenwert haben in der Gemeinde Weiterbildungsmaßnahmen wie Deutsch-Kurse, PC-und Internetseminare und der Koranunterricht für Kinder und Jugendliche. Obwohl die Teilnahme am Koran-Unterricht freiwillig ist, nehmen aktuell über 120 Schülerinnen und Schüler ab 7 Jahren daran teil.
Gerade in dem sozialen Engagement sahen die Besucher viele Parallelen zu ihren eigenen Aktivitäten im Sinne von Adolph Kolping.
Alle Arbeiten in und rund um die Moschee werden ehrenamtlich ausgeübt. Nur das geistige Oberhaupt, der Iman ist ein türkischer Beamter und wird auch vom türk. Staat bestellt und bezahlt.
Alle DITIB-Gemeinden sind offen und streben eine verstärkte Integration an. Daher sind Besuchergruppen immer gerne gesehen.
Nachdem die Gruppe im Halbkreis auf dem Teppichboden des Gebetssaal Platz genommen hatte, wurden alle Einrichtungen von Frau Yildizhan ausführlich und leicht verständlich erläutert. So gab es Erklärungen zu den Schriftzeichen in arabischer Schönschrift in der Kuppel und an den Wänden. Ausgiebig wurde die Bedeutung der drei wichtigsten Elemente einer Moschee, dem Lehr-Pult, der nach Kaaba (in Mekka) ausgerichtete Gebetsnische und der über eine lange Treppe zu erreichenden Predigtkanzel erklärt.
Auch sind die Besucher über den Sinn und den Hintergrund der muslimischen Gebete informiert. Den Teilnehmern wurden auch viele Parallelen zum christlichen Glauben klar, so glauben auch die Moslems an die Wiederauferstehung und daran, dass die Lebensführung auf der Erde einen Einfluss auf das Leben nach dem Tode hat.
Nach dem Aufenthalt im Gebetsraum wurden die Teilnehmer noch zu einem typisch türkischen Tee in die Teestube eingeladen und dort gab es dann noch ausgiebige Diskussionen.
Die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der DITIB-Gemeinde und insbesondere bei Frau Zeynep Yildizhan.
Die Informationsreihe „Weltreligionen“ wird mit Besuchen anderer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Hindus, Buddhisten, Juden etc. fortgesetzt. Denn nur wenn man über andersgläubige Mitmenschen informiert ist, kann man sie verstehen.





Monatsversammlung am Freitag, 20.03.2015

Thema Weltreligionen

Um 18.00 Uhr fanden sich knapp 30 Personen, Kolpinger und auch einige Gäste der Kolpingsfamilie im Pfarrheim ein. Mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation und sehr gut ausgeführten Erklärungen stellte die Referentin Katharina Sender, Lehrerin für Katholische Religion und Psychologie, anschaulich die fünf großen Weltreligionen dar. Das Christentum, Judentum, den Islam, den Buddhismus und Hinduismus.

In der jetzigen Zeit ist es durchaus sinnvoll, sich auch ein wenig im Islam auszukennen, so verglich die junge Referentin den Glauben im Islam und im Christentum.
Zum Schluss stellte sie noch die Fastenzeit in den verschiedenen Religionen dar.

Der gelungene Vortrag wurde mit einigen Fragen und anschließendem Applaus deutlich gewürdigt.
Katharina Sender hat gerade ihre Referendar-Zeit erfolgreich abgeschlossen und einen solchen Vortrag das erste Mal gehalten. Herzlichen Dank! Monika Rolfes überreichte ihr als Dank eine Kolpingtasse mit Tatico-Kaffee.

Die Kolpingsfamilie plant im Juni eine Moschee-Besichtigung. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Monika Rolfes




Kolpingfamilie Horstmar/Niederaden besucht das TRIANEL-Kraftwerk Lünen am 21.01.2015

Im Rahmen der regelmäßig von der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden durchgeführten Exkursionen
und Werksbesichtigungen wurde am 21.1. das neue TRIANEL-Kraftwerk in Lünen besucht.
Die Kolpingsfamilie hat sich in den letzten Jahren durch Vorträge über globale Energiefragen und durch
einen Besuch im SIEMENS Dampfturbinenwerk Mülheim intensiv mit dem Thema „Energie“ beschäftigt.
Die Gruppe konnte sich eindrucksvoll von der zukunftsweisenden Technik des Kraftwerkes überzeugen.
So hatten die Besucher Gelegenheit, sich an den Monitoren in der Warte des Kraftwerkes selbst davon
überzeugen, dass die vorgegebenen Immissionswerte für Staub, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid oder
auch Stickstoffoxiden deutlich unterschritten werden.
Da die Gruppe mit viel technischer Fachkompetenz besetzt war, ergab sich eine ausgiebige Diskussion
mit dem Leiter des Besuchsdienstes, Herrn Günther Goldstein.
Deutschland will weg von der Kernenergie, hin zu erneuerbaren Energien. Damit wir Zeit haben,
alternative Energien weiterzuentwickeln, sind wir auf fossile Energiequellen noch eine Weile angewiesen.
Die aus Klimaschutzgründen nötige Abschaltung alter Kohlekraftwerke und der Ausstieg aus der
Kernenergie sorgen für eine Lücke in der Stromversorgung. Diese Lücke kann aus technischen und
wirtschaftlichen Gründen nicht alleine durch erneuerbare Energiequellen und Energiesparen geschlossen
werden. Um eine sichere und für alle bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten, sind
Steinkohlekraftwerke noch unverzichtbar. Viele bestehende, fossile Kraftwerke sind älter als 25 Jahre,
manche sogar älter als 50 Jahre. Moderne Kohlekraftwerke mit hoher Energieeffizienz machen die
Abschaltung älterer Kraftwerke und damit die Minderung des CO2-Ausstoßes erst möglich.
Mit dem Kohlekraftwerk in Lünen setzen Stadtwerke und Trianel auf eine saubere und zuverlässige
Brückentechnologie, die eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung für die kommenden
Jahrzehnte gewährleistet. Dabei unterliegt der Betrieb neuer Steinkohlekraftwerke den Regelungen des
Bundesimmissionsschutzgesetzes, das den Einsatz modernster Technologien verlangt.

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Besuch der neuen Feuerwehrwache Lünen am 19.11.2014

24 Mitglieder der Kolpingsfamilie besuchten unter der Leitung vom Vorsitzenden Karl-Heinz Pisula die neue Feuerwache in Lünen an der Kupferstr.
Seitens der Feuerwehr betreuten die Feuerwehrmitarbeiter Herr Rudel und  Herr Bensch die in zwei Gruppen aufgeteilten Besucher. Als erstes wurde den Zuhörern die Struktur der Feuerwehr in unserer Heimatstadt Lünen dargelegt. Nachfolgend eine kleine Übersicht:
 Die Feuerwehr der Stadt Lünen besteht aus der Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Ehrenabteilung. Sie wird auf der Grundlage des Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen tätig.
Danach sind  die Aufgaben der Brandbekämpfung bei Schadensfeuern, der technischen Hilfeleistung bei Unglücksfällen und öffentlichen Notständen zugewiesen.
Der Rettungsdienst im Stadtgebiet Lünen und Selm wird durch die Feuerwehr und das DRK sichergestellt. Die Feuerwehr wirkt zurzeit mit zwei 24 Stunden, einem 12 Stunden Rettungswagen (Wache Nord) und einem Intensivtransportwagen mit.



Unser Stadtgebiet mit einer Größe von 59,17 qkm und mit  86.552 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) ist in 7 Einsatzbereiche aufgeteilt.

1 Mitte
2 Beckinghausen
3 Horstmar, Lünen-Süd, Gahmen
4 Niederaden
5 Brambauer
6 Nordlünen/Alstedde
7 Wethmar

Für unsere Heimatstadt Lünen, die größte im Kreis Unna, standen mit Datum vom 31.12.2012 in der Freiwilligen Feuerwehr 275 Feuerwehrangehörige im aktiven Dienst, davon 69 hauptberuflich.
Von den in den  genannten Löschzügen tätigen Einsatzkräften sind 73 Führungskräfte.
Das Durchschnittsalter in der Freiwilligen Feuerwehr beträgt 35,62 Jahre.
Die Jugendfeuerwehr umfasst 35 Mitglieder und fühlt sich in ihren neuen Räumlichkeiten sehr wohl.
In der Ehrenabteilung sind 90 Mitglieder.
Bei der Feuerwehr der Stadt Lünen gibt es neben den sieben freiwilligen Löschzügen auch einen beruflichen Bereich.
Dieser gliedert sich in zwei Bereiche, diese sind die Verwaltung und Controlling sowie der aktive abwehrende und vorbeugender Brandschutz.


      
Für den abwehrenden Brandschutz gibt es 3 Wachabteilungen mit einer Stärke von je 21 Personen welche in der 48 Std. Woche tätig sind.
Eine Wachabteilung hat immer 24 Stunden Dienst und anschließend 48 Std. frei. In regelmäßigen Abständen hat jeder Kollege 4 Tage Tagesdienst.
Nach dem Vortrag wurde die Feuerwehrwache in allen Einzelheiten besichtigt. Mannschafts-, Dienst- und Übungsräume wurden genau die wie die gut ausgerüstete Fahrzeugflotte von den Besuchern bestaunt.



Die Herren Rudel und Bensch verstanden es ausgezeichnet, die Arbeit der Feuerwehrleute  für alle verständlich und interessant darzustellen. Ebenfalls waren sie auf die unzähligen Fragen der Besucher bestens vorbereitet.



Nach 3 Stunden Besichtigung, die im Fluge vergingen, lautete das einheitliche Urteil der Teilnehmer:
„Um ihre Sicherheit brauchen sich die Bürger unserer Stadt, bei einer so toll aufgestellten Feuerwehr, keine Sorgen machen“, Abschließend nochmals ein herzliches „Danke“ an die beiden Feuerwehrlaute für die hervorragende Führung.
Karl-Heinz Pisula





(Quelle: Auszugsweise Feuerwehr d. Stadt Lünen)




Am Samstag, den 08. November 2014 startete der Familienkreis der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden unter der Leitung von Monika Rolfes pünktlich um 17:00 Uhr ab dem Sportplatz zu seiner 1. Fackelwanderung. Ziel war der Martinsmarkt in Dortmund-Lanstrop. Über 30 Eltern mit ihren Kindern nahmen daran teil. In Lanstrop schloss die Gruppe sich dem Martinsumzug an. Die Kinder erhielten alle einen von der Kolpingsfamilie gespendeten Brezel. Gegen 21:30 Uhr wanderten die Teilnehmer wieder durch die Felder zurück nach Niederaden.

Im nächsten Jahr soll die Fackelwanderung wieder stattfinden.



Besichtigung der Krombacher Brauerei am 19. September 2014

Am Freitag den 19. September fanden sich 45 Mitglieder und Gäste am Parkplatz des Kindergarten ein, um mit dem Bus der Firma Kettler zur Krombacher Brauerei ins Siegerland zu fahren. Dort angekommen, wurden die Teilnehmer von freundlichen Hostessen begrüßt. Ein sehr eindrucksvoller Film über die
Hauptsäulen der Bierherstellung (Wasser, Braugerste, Hopfen und Hefe) versetzte alle in die richtige Stimmung. Die anschließende Führung durch die Brauerei war von Erstaunen über die Sauberkeit und die Größe des Unternehmens geprägt. Voller Wissen und mit großem Durst wurden wir in den Gewölbekeller in unmittelbarer Brauereinähe geführt. Dort erwartete uns die Siegerländerspezialität: Schanzenbrot, Butter und Schinken. Natürlich durfte das heiß ersehnte Krombacher Pils nicht fehlen. Während der Verkostung hatte alle Gelegenheit, weitere Spezialitäten aus dem Hause Krombacher zu probieren. Nach gut 2 Stunden geselligen Beisammenseins startete der Bus wieder nach Horstmar. Ein interessanter und fröhlicher Besichtigungstermin ging zu Ende.

21.09.2014
Karl-Heinz Pisula


Monatsversammlung am 05. September 2014

Thema: „Baustelle Kirche – was erwartet unsere Gemeinde im pastoralen Raum?“
Ca. 40 Kolpinger und Gäste fanden sich im Pfarrheim ein, um über das Thema „Baustelle Kirche – was erwartet unsere Gemeinde im
pastoralen Raum?“ Herr Pastor Norbert Hagemeister, Kolpingbezirkspräses, Dr. Johannes Schimsky, Kolping Präses und die Herren Wilhelm Kleimann, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, sowie Herr Stephan Wilhelm, Gemeindereferent stellten sich den Fragen der Teilnehmer. Schnell wurde allen klar, dass es noch ein weiter Weg zum angestrebten „Pastoralen Raum“ ist. Aus Sicht der Teilnehmer sind die Gemeinden zur Halbzeit des Prozesses noch gedanklich weit von einem gemeinsamen Zusammenschluss entfernt. Ängste und Unsicherheiten müssen noch abgebaut werden. Ein besonderer Wunsch der Teilnehmer war es, dass die Kommunikation verbessert werden muss. Die über 2 Stunden
dauernde Diskussion war für alle Teilnehmer als unbedingt erforderlich und dringend notwendig empfunden. Um mehr über den Stand des Zusammenschlusses zu erfahren, wurden alle zum „Bergfest“ am 27.09.14 nach St. Josef eingeladen. Lange nach Schluss der Veranstaltung wurde noch bei Schnittchen und gekühlten Getränken im Kreis der Teilnehmer über dieses
Thema gesprochen.
Wir haben vereinbart, in einem Jahr diese Veranstaltung zu wiederholen.

15.09.2014

Karl-Heinz Pisula


Familienfahrradtour 17. August 2014


Bei kühlem Wetter trafen sich am 17.08.2014 rund 40 Teilnehmer zu der diesjährigen Familienfahrradtour am Pfarrheim. Die Tour war von Christiane und Erhard Symma hervorragend ausgearbeitet. Nach der Sonntagsmesse ging es in Richtung Seepark und weiter am Kanal entlang nach Beckinghausen. Die erste Rast nach ca. 1 Stunde Fahrzeit wurde am Parkplatz Cappenbergersee gemacht. Die fleißigen Helfer Gert Lutter, Gerhard Kuhn und Peter Gläser hatten eine Erfrischungsbar für die durstigen Radler aufgebaut. Nach der Stärkung fuhr die Gruppe durch Felder und Wälder Richtung Alstedde, um dann am Leezenpatt entlang den Südpark in Lünen-Süd zu erreichen. Gegen 15 Uhr traf die Gruppe am Heim der Südparkfreunde ein. Die Gastgeber hatten gekühlte Getränke und leckeres Grillgut bereitgestellt. Der Vorsitzende der Südparkfreunde Jürgen Böhm erläuterte die Entstehung und die Arbeit der Initiative. Eine beachtliche Leistung was die Südparkfreunde erreicht haben. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Karl-Heinz Pisula übergab Herrn Böhm eine Flasche „Kolpingdröpken“ mit der Auflage, diese nach getaner Arbeit den stillen Helfern auszuschenken. Das anschließende gemütliche Beisammensein endete um 17 Uhr. Christiane und Erhard Symma boten den Rückfahrern zwei unterschiedlichen Rücktouren an. Obwohl das Wetter hätte besser sein können, waren alle Teilnehmer mit dem Verlauf der diesjährigen Familienfahrradtour sehr zufrieden.




Liebe Kolpinggeschwister,

auch in diesem Jahr haben wir wieder Altkleider gesammelt. Am 08. März 2014 fanden sich morgens 6 Sammler-Teams in den vorher festgelegten Bezirken ein. Es waren im Einzelnen: Reiner Kusnierz und Kevin Rembitzki, Dieter Kaus und Robin Gastmeister, Hermann Reinsch und Helmut Reichel, Gerhard Kuhn und Christoph Leopold, Karl-Heinz Pisula und Erik Rolfes, sowie für den Sammelort Beckinghausen, Kirche Heinz Theo Kleine. Erfreulicher Weise war in diesem Jahr ganz besonders in Niederaden die Ausbeute besser als in den Vorjahren.

Nachdem die Bezirke abgefahren waren, wurden die Sammelsäcke zum Lindenplatz transportiert um dort in die bereitstehenden Hänger verstaut zu werden. Unsere Kolpingjugend half auch dort richtig kräftig mit. Zur Stärkung gab es Grillwürstchen und Getränke.

Unser Kolpingbruder und Bezirkspräses, Pastor Norbert Hagemeister, lies es sich nicht nehmen, ebenfalls einige Säcke auf den Hänger zu verstauen. Er danke allen Helfern für den Einsatz.

Nach getaner Arbeit gab es für unsere fleißigen Helfer noch etwas Zeit für Gespräche, sich mit den anderen Helfern über die Aktion auszutauschen.

An dieser Stelle nochmals den aktiven Helfern und den Spendern eine herzliches „Danke“ für die Teilnahme an der diesjährigen Aktion Rumpelkammer.

Karl-Heinz Pisula


Zur Monatsversammlung am 07.09.2014 konnte der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula, insgesamt 32 Teilnehmer im Pfarrheim begrüßen.
Das Thema des Abends lautete: „Was kostet das Sterben? Wie kann ich im Alter Vorsorge treffen?“
Als Referent konnte Herr Thomas Quadt, Versicherungskaufmann der ERGO-Versicherung, gewonnen werden. Die ERGO-Versicherung hat mit dem Diözesan-Kolpingwerk Paderborn einen Rahmenvertrag für die verbandseigene Vorsorge abgeschlossen.
Herr Quadt verstand es ausgezeichnet den Anwesenden das Thema Vorsorge für den Todesfall näher zu bringen. Die Möglichkeiten, zwischen unterschiedlichen Versicherungsleistungen zu wählen, wurden erläutert und durch Beispiele transparent gemacht.
Nach dem Vortrag hatten alle Teilnehmer noch Gelegenheit, Fragen zu stellen. Einige fleißige Helfer hatten einen kleinen Imbiss vorbereitet, der kostenfrei gereicht wurde.
Ein Spendenaufruf für das neu ins Leben gerufene Projekt „Zisternen für Afrika“ ergab ein erfreuliches Ergebnis von 85,00 €. Der Spendenstand wird demnächst im Info Blatt mitgeteilt.
Das übereinstimmende Fazit aller Teilnehmer war, eine lehrreiche und interessante Veranstaltung.

Lünen, den 08.02.14

Karl-Heinz Pisula






Monatsversammlung am 07.11.2013

Unsere Heimatstadt Lünen stand anlässlich der Monatsversammlung am 07. November im Vordergrund. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Karl-Heinz Pisula, konnte Herrn Horst Störmer, Vorsitzender des Stadtverbands für Heimatpflege, als Gastreferent begrüßen. Herr Störmer verstand es ausgezeichnet, die ca. 40 Gäste kurzweilig mit einer Power Point Betrachtung über die Geschichte des Lüner Schnadegangs zu informieren. Zur Einstimmung trug er einige bekannte Lieder mit seiner Gitarre vor.

Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch des Kiepenkerls, verkörpert durch Peter Gläser. Er erzählte aus dem Leben und der Arbeit eines Kiepenkerls aus früheren Zeiten. In seiner randvollen Kiepe hatte er viele Dinge eingepackt, die damals den Bauern im Münsterland zum Kauf feilgeboten wurden. Die Teilnehmer konnten, bei Beantwortung einiger Fragen über Lünen, original westfälische Wurstspezialitäten gewinnen. Zum Abschluss bot der Kiepenkerl den Anwesenden Westfälische Korn, garniert mit Mettwurst und Meerrettich, zur Verkostung an. Der Vorschlag des Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, dem Stadtverband für Heimatpflege beizutreten, wurde einstimmig von den Anwesenden gebilligt.

Nach einem Abendimbiss sangen Horst Störmer und der Kiepenkerl, gemeinsam mit den Gästen, dass bekannte Lied „der Lüner Wind“.

Der Abend klang, bei Anekdoten, dann in gemütlicher Rund aus.

Lünen, 10.11.213


Der nachfolgende Beitrag wurde anlässlich der Veranstaltung am 12.10.2013 (Mexikoabend, Besuch von Adolph Kolping) ins Wanderbuch eingetragen



Reisebericht im Wanderbuch, Autor Adolph Kolping

Mit Spannung trat ich am 12.10.2013 den Weg nach Lünen zur Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden, zu einem Mexikoabend, an.

Die örtliche Kolpingjugend begleitete mich, wie eine VIP Person, in dem mit über 100 Personen gefüllten Saal, der dem Thema entsprechend dekoriert war. Der Präses Dr. Johannes Schimsky, sowie der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula, begrüßten mich und erklärten den Gästen meine Anwesenheit. Beeindruckt war ich schon, als die original Mexikanische Musikgruppe “Los Mexicanos“ mit Rhythmen aus ihrem Heimatland die Anwesenden begeisterte. Doch das war nicht alles was mich erwartete. Die Kolpingsfamilie hatte in einem Nebenraum einen Markt der „Fair gehandelten Produkte“ aufgebaut. Hier konnte der Weg der Produkte z.B. Kaffee, Schokolade, Orangensaft, Textilen und vieles mehr von der Herstellung über die Vermarktung, bis zum Verbraucher verfolgt werden. Der Vorsitzende erklärte mir, dass am heutigen Tage nicht der Verkauf dieser Produkte durch die Kolpingsfamilie im Focus stand, sondern Aufklärung darüber, welche Produkte es gibt, wie durch Kauf der Produkte den Ländern auf der südlichen Halbkugel unseres Erdballes geholfen werden kann, ebenso, wo diese Artikel in der Lünen gekauft werden können.

Ein typisches mexikanisches Speise- und Getränkeangebot fehlte natürlich nicht. Die Kolpingjugend mit Unterstützung von Kolpinger aus der Kolpingsfamilie Herz Jesu Lünen animierte alle Gäste zu Spiele rund um „Fair gehandelte Produkte“. Ein lebender Kaktus verteilte Produkt-Informationsmaterial

Mit vielen außergewöhnlichen Eindrücken und mit der Gewissheit, dass die Kolpinggeschwister in Südamerika nicht vergessen werden, verabschiedete ich mich bei der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden.



Freitag, 28. Juni 2013, 20.00 Uhr

Zur Auftaktveranstaltung für den neuen Familienkreis konnten wir viele interessierte Eltern zum Thema „Wie umarme ich einen Kaktus“ begrüßen. Martin Weimer vom Kolpingbildungswerk Paderborn referierte sehr anschaulich und praxisnah über Pubertät und Erziehung.
Die Phase der Pubertät unserer Kinder erfordert von uns Eltern

                  Loslassen und Halt geben
                  Distanz und Nähe
                  Ablösung und Begleitung.

Martin Weimer gab hilfreiche Tipps für Gespräche mit Jugendlichen, wobei über aktives Zuhören viel erreicht werden kann. Wichtig ist es auch, sich Zeit für Gespräche zu nehmen.
Sehr interessant und lustig waren die Ausführungen zu Sprache und Ausdrücken der Jugend und wie sie sich im Laufe der Jahre verändert haben.
Viel diskutiert wurde im Laufe des Abends über Regeln für Eltern und Jugendliche und wie wir mit Konflikten besser umgehen können.
Außerdem ist es hilfreich sich mit anderen Eltern auszutauschen, die sich in ähnlicher Lage befinden.
Das Schlusswort von Martin Weimer nach einem gelungenen Vortrag und lebendiger Diskussion lautete:
„Kinder haben selten auf die ältere Geneation gehört, aber nie versäumt, sie nachzuahmen!“ Zitat: James Baldwin
Als nächste Aktion bietet Martin Weimer für unsere Kinder/Jugendlichen einen Abend zum Thema: „Pubertät ist, wenn die Eltern peinlich werden!“ am Freitag, den 12. Juli von 19.30 – 20.30 Uhr an.

Der Termin für den offiziellen Start des Familienkreises ist Freitag, der 20. September 2013 um 20.00 Uhr im Pfarrheim.

Wir bieten einen Treffpunkt für Familien und Alleinerziehende im Alter von ca. 10 bis 15 Jahren an. Das Thema des Abends lautet: kennenlernen, grillen, Spiele für viele!

Wir möchten uns als Familien kennenlernen, über „Gott und die Welt“ reden, gemeinsam überlegen, welche Aktivitäten wir für die Zukunft planen und zu welcher Zeit wir uns regelmäßig treffen.
Wir freuen uns auf viele aktive Familien!

Monika Rolfes



Der Gemeindefrühschoppen der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden war ein voller Erfolg!

So lautete das Fazit aller Teilnehmer an diesem für die gesamte Gemeinde, mit Unterstützung des Pfarrgemeinderates, ausgerichteten Frühschoppen. Weit über 100 Gäste konnte der Kolpingvorsitzende, Karl-Heinz Pisula, begrüßen.
Würstchen vom Grill, Kaffee und Kuchen fanden guten Absatz.
Es wurden Bilder und Dia-Präsentationen von der Fahrt mit der Santa Monica und vom Gemeindekarneval 2012 und vom Gemeinefest 2012 gezeigt. Diese Idee, Bilder aus Gemeinschaftsveranstaltungen zu zeigen, wird auch im nächsten Jahr wieder umgesetzt.
Karl-Heinz Pisula nahm die Gelegenheit wahr, dem anwesenden Pastor Dlugosch für seine Tätigkeit in der Herz Mariä Gemeinde zu danken.
Der Präses der Kolpingsfamilie, Dr. Johannes Schimsky und Pastor Norbert Hagemeister haben es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, bei dieser Veranstaltung vorbei zu schauen.
Der Reinerlös dieser Veranstaltung ist für die Kinder-Bibel-Tage und für ein neues Kolping Jugend Banner vorgesehen. Das Kolping Jugend Banner wurde am Rande der Veranstaltung in Henrichenburg von unbekannten Personen entwendet.
Bis zum frühen Nachmittag dauerte dieser besondere „Gemeindefrühschoppen“.



Weinte der Himmel, weil der BVB doch eine Niederlage einstecken musste?


 

Nass war es jedenfalls von unten und von oben am letzten Sonntag im Mai. Nass von unten war ja gut, so hatte die St. Monika genug Wasser unterm Kiel um an die 220 Kolpingschwestern- und Brüder aus Lünen-Horstmar zum Schiffshebewerk zu bringen. Die Fahrt selber war mit Überraschungen gespickt. Zwei Tage vorher erfuhr die Kolpingsfamilie, dass die Schleuse zur Zeit nur eingeschränkt arbeitet. Deshalb brachten Busse die Teilnehmer nach Dortmund zum Hafen. Vor hier startete die St. Monika und hielt dann am Oberwasser. Die Zeitplanungen waren jedenfalls, was die Ankündigungen betraf, etwas durcheinandergeraten. Statt 10:30 Uhr, wie gedacht, kamen sie pünktlich (wie sich dann herausstellte) um 12:00 Uhr am Oberlauf an.
Der Familienkreis hatte alles für Henrichenburger und Grillwürstchen vorbereitet. Auch reichlich Getränke wurden herbeigeschafft, damit keiner verdursten musste. Regenschirm und Kapuze waren nötig, um den Tag zu überstehen. Aber in der Friedenskirche ließ es sich aushalten. Hier saß man im trockenen und hatte Zeit zum Reden. Die Gemeinde konnte reichlich Kaffee ausschenken, denn es war ja kein kühles-Bier-Wetter. Die Jugend wurde als erstes bedient, da vier Gruppenprogramme auf dem Terminplan standen, die im Hebewerk gebucht worden waren. Wer nicht wasserscheu war, der spazierte um die Anlagen herum oder suchte einen passenden Unterstand. Gegen 14:30 Uhr machte man sich wieder auf dem Weg zum Schiff, da dieses gegen 15:00 Uhr auslaufen sollte. Viele Hände packten an, sodass wir kurz nach 15:00 Uhr die Kirche und den Platz räumen konnten. Dies war nötig, weil immer sonntags um 15:00 Uhr ‚Kirchenkaffee‘ ist. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen.
Es war klasse, wie die Gemeinde unkompliziert und wie selbstverständlich ihre Räume und ihr Equipment zur Verfügung stellte. Für viele Kolpingschwester und -brüder war es auch eine interessante Erfahrung in einer evangelischen Sondergemeinde zu sein. Denn einen regelmäßigen Gottesdienst gibt es hier nicht, da die Gemeinde ja eigentlich auf dem Wasser zu Hause ist. Dank sei der Schiffergemeinde gesagt, dass wir hier für ein paar Stunden ankern durften.

 

(Bericht aus dem Infoblatt der Kolpingsfamilie St. Lambertus Henrichenburg)


Feier des Josefschutzfest am 25. Mai 2013 mit der KAB

Gemeinsam mit der KAB feierte unsere Kolpingsfamilie das Josefschutzfest. In diesem Jahr richtete die KAB den Nachmittag aus. Mehr als 60 Gäste konnte der Vorsitzende der KAB, Ralph Winkel, im Pfarrsaal begrüßen. Karl-Heinz Pisula, als Vorsitzender der Kolpingsfamilie stellte in seinem Grußwort nicht ohne zu schmunzeln die Frage, „Was hat das Josefschutzfest mit Bauchtanz zu tun?“, denn eine Tanzvorführung einer Bauchtanzgruppe aus dem Kreis Recklinghausen war als besonderes Ereignis an diesem Nachmittag vorgesehen.

Der orientalische Tanz, im Volksmund „Bauchtanz“ genannt, hat eine Jahrtausend Jahr alte Tradition. Josef floh seinerzeit mit seiner Familie nach Ägypten und hielt sich dort einige Zeit auf. Zur gleichen Zeit war es an den Höfen der Ägyptischen Königshäuser üblich, orientalische Tänze bei Feierlichkeiten aufzuführen. Und so war der Bogen zur heutigen Veranstaltung, so der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula, geschlagen. Warum sollte nicht bei dem heutigen Josefschutzfest einmal orientalische Tänze als Unterhaltung dem Publikum näher gebracht werden, wenn es seit Jahrtausenden so üblich war.

Die 4 Damen der Tanzgruppe erhielten viel Applaus und Anerkennung für die gekonnte Aufführung.

Nach einem gemeinschaftlichen Imbiss endete die Veranstaltung rechtzeitig, um das an diesem Abend stattfindende Finale BVB 09 – München nicht zu verpassen.



Gemeinsame Planwagenfahrt der CDU Ortsunion und der Kolpingsfamilie Horstmar am 24.Mai 2013

Bei strahlenden Sonnenschein, trafen sich mehr als 30 Teilnehmer aus der CDU Ortsunion Horstmar/Niederaden/Beckinghausen und Mitglieder der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden zu einer gemeinsamen Planwagenfahrt durch die Ortsteile Niederaden, Horstmar und Beckinghausen. Die Fahrt endete auf dem Hof des Landwirtes Josef Langwald in Niederaden, wo die Mitglieder der Kolpingsfamilie bereits Grillgut und Kaltgetränke zur Stärkung bereit gestellt hatten.

Der Vorsitzende der CDU Ortsunion, Gerhard Kuhn, begrüßte neben den zahlreichen Mitgliedern auch den neuen Kandidaten für das am 6. Juni neu zu besetzende Amt des Ortsunionsvorsitzenden, Dirk Holsten. Stadtverbandsvorsitzender, Andreas Kops, sowie der Präses der Kolpingsfamilie, Dr. Johannes Schimsky, haben es sich nehmen lassen, dem gemütlichen Beisammensein ebenfalls einen Besuch abzustatten.

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Karl-Heinz Pisula, bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und warb um Unterstützung des neuen Kandidaten.

Die interessanten Gespräche untereinander dauerten bis in den späten Abend.





Osterfeuer am 01.04.2013

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden, Karl-Heinz Pisula, weit über 200 Gäste auf dem Hof der Familie Elsermann, Im Erlensundern zum 4. Osterfeuer begrüßen. Der angebotene Glühwein am Getränkestand und die Würstchen vom Grill fanden reißenden Absatz. Die Gastgeberfamilie Stephan und Sandra Elsermann und die Mitorganisatoren Birgit Backs und Ralf Gastmeister erhielten als Dank ein Geschenk.

Präses Dr. Johannes Schimsky segnete das Osterfeuer und erklärte in seiner kleinen Ansprache den Sinn des Osterfeuers aus christlicher Sicht. Die Gastgeberin, Frau Sandra Elsermann übernahm anschließend das Anzünden des großen Berges von Brennmaterial.

Die Kolpingjugend verteilte buntgefärbte, vom CDU-Ortsunion Horstmar/Niederaden Vorsitzenden Gerhard Kuhn gestiftete, Ostereier an die Zuschauer.

Als besondere Gäste konnte der Vorsitzende den Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer mit Ehefrau Renate, sowie Pastor Norbert Hagemeister und Kolpingbezirksvorsitzenden Christian Döpper mit Ehefrau Eva, sowie den Vorsitzenden des befreundeten Männergesangverein Niederaden, Peter Gläser und Ehefrau Renate und Ralph Winkel Vorsitzender der KAB Horstmar/Beckinghausen, begrüßen. In gemütlicher Atmosphäre hielt es eine große Anzahl der Gäste am Getränkestand bis spät in die Dunkelheit hinein, aus.

Eine gelungene Familienveranstaltung, die im nächsten Jahr wiederholt wird, so lautete das Fazit des Vorsitzenden.



Monatsversammlung März 2013, Fastenvortrag

Über 20 Mitglieder und Interessenten fanden sich am 01. März 2013 im Saal der Herz Mariä Gemeinde zum Fastenvortrag ein. Zur Einführung wurde das Misereor Hungertuch 2013 und dessen Bedeutung in einem kurzen Filmbeitrag vorgestellt.

Der Höhepunkt des Abends war aber der Vortrag von Pastor Norbert Hagemeister, Fastenzeit – ist sie heute noch aktuell?

Pastor Hagemeister zog einen interessanten Bogen aus dem „Alten Testament bis zur heutigen Zeit“. Fragen, wie die Bedeutung der Fastenzeit in der damaligen Zeit war, so aber auch die Bedeutung und der Sinn der Fastenzeit in der heutigen, modernen Zeit, wurden erschöpfend beantwortet. Für diesen aufschlussreichen Vortrag nochmals einen herzlichen Dank an Pastor Norbert Hagemeister.

Die Teilnehmer an dieser Monatsversammlung hatten nach dem Vortrag, gemeinsam mit der Kolpingjugend, Gelegenheit, eine fleischlose, sehr schmackhafte Linsensuppe zu genießen. Die von der 2. Vorsitzenden, Monika Rolfes, zubereitete Suppe wurde kostenlos ausgegeben. Wer wollte, hatte Gelegenheit nach dem Essen eine freiwillige Spende für Misereor einzubringen. Eine stolze Summe von 110 € kam zusammen.

Gemeinsam mit der Kolpingjugend wurden nach dem Essen in fröhlicher Runde alte und neue Gesellschaftsspiele ausprobiert. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, das „Gemeinschaftliche Spielen“ war toll und muss unbedingt wiederholt werden, nach Möglichkeit an einem Sonntagnachmittag. Der Vorstand wird hier Überlegungen anstellen.

Lünen, den 03.03.2013
Karl-Heinz Pisula



Monatsversammlung 01.02.2013

Zur Monatsversammlung am 01. Februar 2013 fanden sich insgesamt 13 Mitglieder ein, um den Vortrag unseres Präses Dr. Johannes Schimsky anzuhören. Das Zweite Vatikanische Konzil, das von der römisch-katholischen Kirche als 21. Ökumenisches Konzil angesehen wird, fand vom 11.10. 1962 bis zum 08.12.1965 statt. Es wurde von Papst Johannes XXIII, mit dem Auftrag zu pastoraler und ökumenischer Erneuerung, einberufen.

Johannes verstand es, das Thema „50 Jahre Zweites Vatikanische Konzil“ als spannende Geschichte zu erzählen. Vielen Teilnehmern waren die Hintergründe, weshalb es das Zweite Konzil gab, nicht bekannt. Ein geschichtlicher Bogen, beginnend vom Ersten Konzil bis zur heutigen Zeit, verbunden mit Ereignissen aus der Kirchengeschichte, machte diesen Vortrag zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Treu Kolping

Euer Karl-Heinz


Bericht Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden am 19.01.2013

Fast 70 Mitglieder der Kolpingsfamilie fanden sich am 19.01.2013 zur Jahreshauptversammlung im Pfarrheim der Herz Mariä Gemeinde ein.

Der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula, begrüßte die Anwesenden und wies auf den 200. Geburtstag von Adolph Kolping in diesem besonderen Jahr hin.

Der von ihm vorgetragene Bericht des Vorstandes erläuterte die Mitgliederentwicklung der letzten Jahre. Innerhalb von 4 Jahren wuchs die Mitgliederzahl von 138 auf 162 (71 Männer, 70 Frauen und 21 Kinder) Mitglieder. Trotz der allgemeinen Vereinsmüdigkeit kann die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden einen stetigen Mitgliederzuwachs verzeichnen Im Berichtsjahr wurden insgesamt 18 Veranstaltungen durchgeführt. Das im September gefeierte 90. Stiftungsfest war der Höhepunkt des Jahres, so kamen zum Familienabend 150 Mitglieder und zum Festakt konnten insgesamt 160 Gäste begrüßt werden. Nach Verlesung der Kassenberichte durch die Kassiererin Ursula Nasswetter, erteilten die Kassenprüfer dem gesamten Vorstand die Entlastung.

Ein deftiges Grünkohlessen stärkte die Anwesenden zwischendurch. Nach den Regularien zeigte Kolpingmitglied Gerhard Kuhn einen gelungenen Film über das 90. Stiftungsfest.

In der Vorausschau für das Jahr 2013 stellte Karl-Heinz Pisula

2 besondere Veranstaltungen in den Vordergrund. So lädt die Kolpingsfamilie alle Kinder der Gemeinde (bis 14 Jahre) am 26. Mai 2013 zu einer Fahrt mit der Santa Monika nach Henrichenburg und zurück ein. In Henrichenburg ist für die Kinder eine besondere Aktion geplant. ein. Die Teilnahme ist für alle Kinder kostenlos. Erwachsene zahlen einen Kostenbeitrag. Die Art der Anmeldungen und weitere Einzelheiten werden im Februar mitgeteilt. Diese Veranstaltung wird auf Grund des 200. Geburtstages des Gründers Adolph Kolping von der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden für alle Kolpingmitglieder, Freunde der Kolpingsfamilie und alle Gemeindemitglieder der Herz Mariä Gemeinde angeboten.

Eine weitere Veranstaltung findet am 01.09.2013 statt. Die Kolpingsfamilie besucht mit dem Bezirksverband das Musical „Kolpings-Traum“ im Opernhaus in Wuppertal. Der Eintritt incl. Busfahrt nach Wuppertal und zurück kosten 50 € pro Person. Anmeldung werden ab sofort bei allen Kolpingmitgliedern entgegen genommen.

Als besonderer Gast konnte Pastor Norbert Hagemeister während der Veranstaltung begrüßt werden.

In gesellgier Runde endete die Jahreshauptversammlung aus.

Lünen, den 20.01.2013

Karl-Heinz Pisula



Kolpinggedenktag 2012

Die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden feierte am Sonntag, 09.12.12 den Kolpinggedenktag, der um 11 Uhr mit einer Gemeinschaftsmesse, die von Präses Dr. Johannes Schimsky und Pastor Norbert Hagemeister zelebriert wurde.

Um 15 Uhr wurde dann die Feier im Pfarrsaal weiter fortgesetzt.

Der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula, konnte 60 Kolpingmitgleder und als Gast Herrn Pastor Norbert Hagemeister, der ab Januar 2013 für die Gemeinden Lü-Süd, Beckinghausen und Horstmar zuständig ist, begrüßen. Ebenfalls wurde der Präses Dr. Johannes Schimsky ganz besonders begrüßt, der es sich nicht hat nehmen lassen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Nach dem Gedenken an den am 6.12.2012 verstorbenen Kolpingbruder, Karlheinz Hütter, referierte Präses Schimsky über das Thema“ Wie funktioniert eine Gemeinde ohne Priester“

In seinen Ausführungen zum Kolpinggedenktag hob der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula, ganz besonders die Tatsache hervor, dass das Jahr 2013, anlässlich zum 200. Geburtstag des Gründers Adolph Kolping, zum Kolpingjahr ausgerufen wurde. Treu dem Leitmotto „Eine Geschichte mit Zukunft“ für dieses Jahr, hat sich die Kolpingsfamilie vorgenommen, eine Brücke zu den Familien der Gemeinde zu schlagen. So ist für den Sommer ein großes „Familienevent“ für alle Familien der Gemeinde in Planung.

Die 2. Vorsitzende, Monika Rolfes las eine Meditation, die besonders das Thema „Brückenbau zum Nächsten“ als Thema hatte, on adventlicher Atmosphäre vor.

Als 161. Neumitglied wurde Brunhilde Thym aufgenommen, die derzeit Urlaub in Salzburg macht.

Sein 40. Kolpingjubiläum feierte Hans Schubert. Aus diesem Anlass erhielt er eine Urkunde und eine besondere Kerze als Geschenk.

Der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula gab bekannt, dass noch einige Plätze für die Studienfahrt 2013 (27.04. bis 06.05.2013) frei geworden sind. Einzelheiten und Avmeldungen, auch für nicht Kolpingmitglieder, unter 02306 47216 (Karl-Heinz Pisula).



Kartoffelfest 02.11.2012

Die Kartoffel, eine arme Leute Speise? So lautete das Thema der Monatsversammlung am 02.11.2012.

60 Freunde und Mitglieder der Kolpingsfamilie wollten es genau wissen und verfolgten gespannt den Ausführungen von Julian Kokesch Agrarstudent und angehender Landwirt.

Die Geschichte der Kartoffel, ihren Weg und der Anbau früher und heute, waren ebenso Thema des anschaulichen und interessant gestalteten Vortrags, wie auch die Ernte, Pflege, Lagerung, Schädlinge und Vermarktung dieser beliebten Knolle. Unterstützt wurde der Referent von seinen Eltern, den Kartoffelanbauern Freisendorf.

Eine Verkostung von 6 unterschiedlichen Sorten und eine, durch die Teilnehmer vorgenommene, Beurteilung des Geschmacks zeigte die Vielseitigkeit der Kartoffel auf. Das erworbene Wissen wurde bei der Lösung des Kartoffelquiz verwandt. Sieger und damit Kartoffelkönigin wurde Renate Schmeltzer. Der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula zeichnete sie mit einer Urkunde aus. Als Preis gab es einen Gutschein über einen Sack Kartoffeln.

Der Wettbewerb „Die schwerste Kartoffel“ wurde klar von Alessio Pace aus der Kolpingjugend gewonnen. Auch er erhielt eine Urkunde und einen Gutschein über einen Sack Kartoffeln.

Eine leckere, deftige Kartoffelsuppe mit Kartoffelbrot als Beilage, gekocht von der Kartoffelbäuerin Birgit Freisendorf, sorgte für das leibliche Wohl. Selbstverständlich konnte anschließend auch Kartoffelschnaps probiert werden.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung blieben noch viele Teilnehmer zum gemütlichen Plausch im Pfarrheim.
 
Karl-Heinz Pisula


Nachlese zum Festakt „90. Stiftungsjubiläum“

Dieser besondere Ehrentag unserer Kolpingsfamilie begann um 11:00 Uhr mit einem feierlichen Festgottesdienst, der von Diözesanpräses Ansgar Wiemers und Präses Dr. Johannes Schimsky zelebriert wurde. Bannerabordnungen der Kfd, der KAB, des Kolpingbezirkes und der weiteren 7 Kolpingsfamilien und Kolpingjugendgruppen, sowie des Schützenvereins Niederaden, der Feuerwehren Niederaden und Horstmar, zogen vor der Messe in unser Gotteshaus ein.
Die Kirchenchöre Herz Jesu & Herz Mariä Lünen-Beckinghausen-Horstmar, der Pfarrcäsilienchor Heilige Familie Lünen-Süd unter Gesamtleitung von Herrn Roger Plaschke, wurden begleitet vom Bläserorchester St. Marien Lünen unter Leitung von Herrn Klaus Beier, gaben der Turmbläser-Messe von Fridolin Limbacher einen würdigen Rahmen.
In seiner Festpredigt ging Diözesanpräses Wiemers ganz besonders auf das Werk Adolph Kolpings ein und zeigte auf, dass es heute ebenso „cool“ ist, wie damals.
Anschließend fand mit 160 Gästen im themenbezogenen, geschmückten Pfarrheim, der Festakt statt.“ Wir packen`s an!“ so lautet das Motto unserer Kolpingsfamilie zum Stiftungsfest. „Unser Gedanke ist der, dass die Menschen vor 90 Jahren genauso handelt haben wir heute“, erklärte der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula. Ideenreichtum und Gottvertrauen seien damals, in den Kriegswirren, wichtig gewesen. Doch auch heute braucht man die Leitlinien noch. Sie sind immer noch aktuell. Auch die Generation nach uns sollte weitermachen und nach den Gedanken und Leitsätzen Kolpings handeln. Das ist unser Ziel, so das Credo des Vorsitzenden.
Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Gössing hob in seiner Laudatio hervor, dass die Leitsätze Adolph Kolpings heute noch richtungweisende Kernsätze sind. Der Landtagsabgeordnete, Reiner Schmeltzer, lobte in seiner auf die Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden bezogenen Rede, das besondere Arrangement der Kolpingsfamilie über die Ortsgrenzen hinaus. Frau Pastorin Ohm, als Vertreterin der evangelischen Christusgemeinde hob die praktizierte Zusammenarbeit der Kolpingsfamilie mit der evangelischen Kirche besonders hervor. Weitere Grußworte wurden von den Gruppierungen und Verbände der angrenzenden Kirchengemeinden, dem Kolpingbezirk und den dazugehörigen Kolpingsfamilien, sowie aus Politik und Wirtschaft überbracht.
Besonders wurden während des Festaktes Tobias Richter, Gabriele und Georg Späth wurden für 25 Jahre, Ferdinand Beckmann für 40 Jahre und Gregor Richter für 65 Jahre Treue zu Adolph Kolping und zu seinem Werk geehrt.
Als besondere Auszeichnung erhielt der 1. Vorsitzende aus den Händen von Diözesanpräses Ansgar Wiemers den Ehrenbecher des Diözesanverbandes Paderborn für sein besonderes Arrangement und Einsatz für die Kolpingsfamilie.
Die Delegation aus Polen wurde mit viel Beifall und den herzlichsten Wünsche und Grüße für die Kolpinger in Staniszcze Wielkie von den Anwesenden verabschiedet. Die für das Stiftungsfest aufgelegte Chronik, fand viele begeisterte Abnehmer. Eine kleine Anzahl von Chroniken sind noch zum Vorzugspreis von 5,00 € bei allen Vorstandsmitgliedern käuflich zu erwerben. Alle Akteure und Besucher waren sich einig, ein denkbar würdiges und emotionales Stiftungsfest ging nun Ende.


Karl-Heinz Pisula

Magische Orte

„Magische Orte“, so lautete das Thema der beeindruckenden Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Hier wurden zum ersten Mal die Wunder der Natur und der Kultur in einer gemeinsamen Ausstellung als gleichermaßen bedeutende Schöpfung unseres Planeten gezeigt. Eine Weltreise zu den großartigsten und bewegenden Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung.

„Magische Orte“ führte am 06.10.2012 die 50 Teilnehmer dorthin, wo die Geschichte unserer Erde lebendig wird.

Eine fachkundige Führung verstand es, allen Teilnehmer, auch unsere jüngeren Mitfahrer, die „Magischen Orte“ näher zu bringen. Eine gelungene Fahrt, so das Urteil der Teilnehmer.

Karl-Heinz Pisula


Das Revier ist rund!

29 Erwachsene und 8 Kinder fanden sich am Freitag, 1. Juni 2012 am Kindergartenparkplatz ein, um gemeinsam das Kolpingevent „Was der Strukturwandel mit unserem Alltag macht“ auf dem Gelände der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen, zu besuchen. Mit dem Bus ging es mit weiteren Mitgliedern aus den anderen Lüner Kolpingsfamilien nach Dortmund Bövinghausen. Dort erwarteten uns schon weitere Kolpinger aus den Bezirken Dortmund, Castrop-Rauxel und Herne / Wanne-Eickel, sowie aus unserer Kolpingsfamilie 6 weitere Mitglieder.

Eine Podiumsdiskussion mit Hans Tilkowski, Hannes Bongartz und Ulrich Homann (Chefredakteur und Herausgeber des Sportmagazin Revier Sport), die gekonnt von Redakteur Ralf Piorr vom Revier Sport moderiert wurde, unterhielt locker und interessant die ca. 350 Zuhörer. In der Pause sorgte der Fußballkomiker Ben Redelings für etliche Lacher, besonders seinen Verein VFL Bochum hatte er im Fokus.

Für die Kinder war ein besonderes Programm vorbereitet. Sie wurden alle als Bergleute mit Kittel und Helm (mit Lampe) eingekleidet und mussten in einem nachgebauten Stollen verschiedene Aufgaben lösen. Mit schwarzen Gesichtern, aber begeistert kamen die „Kleinen Bergleute“ aus ihrem Stollen zurück.

Für Speis und Trank war gesorgt, sodass die Teilnehmer von „ einer runden, gelungenen Veranstaltungen“ gegen 22:00 Uhr wieder in Horstmar eintrafen.

An dieser Stelle ein herzliches „Danke“ an den Bezirksvorstand Lünen, insbesondere an Jürgen Nitsch, der für die Organisation zuständig war.


Euer Karl-Heinz


Wir waren dabei / XXL-Foto der Ruhr Nachrichten am 12.05.2012

Samstagmorgen, 10 Uhr am Wendehammer des Seeparks. 20 Kolpinger aus unserer Kolpingsfamilie trafen sich und fuhren gemeinsam in Richtung tomm Parkplatz. Dort angekommen, wurden wir ganz besonders freundlich von Herrn Fiedler, Chefredakteur der Ruhrnachrichten, begrüßt.

Nachdem sich alle in das Gästebuch eingetragen hatten, erhielten die Teilnehmer ein Button „Wir sind Lünen“, das Motto dieser Aktion. Für das leibliche Wohl wurde seitens des Veranstalters gut gesorgt.

Von fleißigen Mitarbeitern der Ruhr-Nachrichten wurden mit Flatterband die drei Buchstaben L Ü N auf dem Boden fixiert. Alle Gruppen und Einzelpersonen stellten sich innerhalb der vorgezeigten Buchstaben auf. Die Teilnehmer aus unserer Kolpingsfamilie näherten sich inzwischen der 30 Personengrenze. Tatkräftige Unterstützung erhielten wir durch Malchen Degenhardt aus der Kolpingsfamilie Brambauer. Unsere Gruppe war durch die orangenen T-Shirt nicht zu übersehen und sicherlich auf dem XXL Foto gut auszumachen.

Nach einigen Regieanweisungen durch den Fotografen war das Bild im Kasten.

Nun hatten wir Zeit für eine Bratwurst und ein Pils. Nach der Stärkung ging es wieder in Richtung Horstmar/Niederaden.

Fotos finden Sie in der Rubrik "Galerie/2012".



Osterfeuer 2012
 
Die Kopingsfamilie veranstaltete zum 3. Mal am Ostermontag ein Osterfeuer.
Trotz des Nieselregens und starkem Wind, fanden sich weit über 150 Mitglieder
und Freunde der Kolpingsfamilie zum Osterfeuer ein.
Bevor der Vorsitzende Karl-Heinz Pisula  mit der Gastgeberin Birgit Backs
gemeinsam den großen Stapel Baum- und Heckenschnitt anzündeten, hob er er
in seiner kurzen Begrüßung  die gute Zusammenarbeit mit den Eheleuten Birgit
Backs und Ralf Gastmeister hervor. Ohne die tatkräftige Unterstützung dieser
und einige weiterer Kolpinggeschwister, wäre ein solcher Kraftakt gar nicht
möglich. Der Präses der Kolpingsfamilie, Dr. Johannes Schimsky, lies es sich
nicht nehmen, das Feuer zu segnen und auf die Bedeutung des Osterfeuers
hinzuweisen.
Von der Kolpingjugend wurden in Gruppenstunden bemalt und verzierte Eier
an die Anwesenden verteilt. Gerhard Kuhn, Vorsitzendender der CDU
Orstunion, verteilte ebenfalls gefärbte Eier an die Besucher.
Ein Grill- und ein Getränkestand sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.
Trotz des schlechten Wetters war eine fröhliche Stimmung rund um das
wärmende Feuer zu beobachten.
Die Veranstalter waren einstimmig der Meinung, diese gelungene
Veranstaltung wird auch im nächsten Jahr, aber an anderer Stelle, wieder
stattfinden.



Jahreshauptversammlung 2012 der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden

Am 14. Januar 2012 fand die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2011 statt. Der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula, begrüßte 72 Mitglieder und Gäste und wünschte allen ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2012. Ein Dank an alle Vorstandsmitglieder für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres schloss sich an. Silvia Merten (25 Jahre Vorstandsarbeit, davon 15 Jahre Schriftführerin und 10 Jahre stellv. Vorsitzende), Irmgard Richter (28 Jahre Kassiererin) sowie Helmut Reichel (9 Jahre Vorstandsarbeit) scheiden aus dem Vorstand aus. Der Vorsitzende bedankte sich bei Silvia und Helmut mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für die geleistete Arbeit. Ebenfalls wurde Irmgard Richter für ihre langjährige, gute Vorstandsarbeit gelobt. Leider konnte sie aus gesundheitlichen Gründen an der JH nicht teilnehmen.
Gregor Merten und Michael Erpelding wurden für ihre Arbeit als Ausschankteam ebenfalls lobend erwähnt.
Unser Kolpingbruder Gerhard Allendorf erhielt am 21.12.2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande, im Auftrage des Bundespräsidenten durch den Landrat. Der Vorsitzende überreichte Gerd einen Blumenstrauß.
Präses Dr. Johannes Schimsky gedachte der im Jahr 2011 verstorbenen Mitglieder, Horst Wolf und Manfred Horst.

Als nächster Tagesordnungspunkt wurde der Bericht des Vorstandes verlesen. Die wesentlichen Fakten waren:
  • Der Mitgliederbestand am 31.12.2011 belief sich auf 150 Mitglieder.
  • Abgehalten wurden 5 Monatsversammlungen, 5 Besichtigungen, 8 besondere Veranstaltungen, sowie 1 Studienfahrt (Toskana) und 1 Ferienfreizeit (Lensterstrand)
  • Als Aktionen wurden durchgeführt: Aktion Rumpelkammer, Taticokaffeeverkauf, insgesamt 81,5 Kg. Briemarkensammelaktion und mehrere Zapfeinsätze (MGV, ev. Gemeinde und Schützenverein) Flurprozession, eine Kreuzweg- und eine Rosenkranzandacht wurden ausgerichtet.
  • Der Kolpingkreuzweg fand zum 2. Mal statt.
  • Auf Bezirksebene nahmen wir an der Maiandacht in Elmenhorst, dem Lesekabarett, dem Weltgebetstag, sowie an 6 Bezirkssitzungen und an der Diözesantagung in Olsberg, teil.
  • In der Gemeinde richteten wir 1x den Gemeindetreff aus und nahmen am runden Tisch, an einer PGR Sitzung, sowie am Adventsmarkt und an div. AK teil.
  • Der Vorstand tagte 9 mal.
Die Kolpingjugend, vertreten durch 4 Kolpingjugendmitglieder, zeigten das Jahr 2011 in Form einer Präsentation.
Besondere Ereignisse im Jahr 2011:
  • 4 Jubilare, 2 x 25 Jahre (Birgit Backs, Uschi Franz) 1x50 Jahre (Axel Hoffmann) und 1x 60 Jahr (Dr. Heinrich v. Keitz)
  • Präses Johannes erhielt den Ehrenbecher des Kolpingwerkes für seine Verdienste und feierte am 26. Dezember sein 50. Priesterjubiläum.
  • Gert Allendorf erhielt das Bundesverdienstkreuz.

Die 2. Kassiererin Ursula Naßwetter verlas den Kassenbericht. Der Kassenbericht der Kolpingjugend, verlesen von der Teamleiterin Maike Neumann, schloss sich an.
Die Kassenprüfer (Horst Riehl letztmalig und Reiner Kusnierz noch ein Jahr) bescheinigten der 2. Kassiererin eine hervorragend geführte Kasse und baten die Versammlung, sowohl die Kassiererin, als auch den gesamten Vorstand der KF und der KJ zu entlasten.
Dieses erfolgte einstimmig durch die Versammlung.
Anschließend trat der Vorstand zurück und Horst Riehl fungierte als Wahlleiter. Für die nächsten 3 Jahre wurden gewählt:
  • Vorsitzender Karl-Heinz Pisula                         Wiederwahl
  • Stellv. Vorsitzende: Monika Rolfes                    gewählt
  • Präses: Dr. Johannes Schimsky                         Wiederwahl
  • Kassiererin: Ursula Naßwetter                           gewählt
  • Schriftführer: Michael Erpelding                         gewählt
  • Teamleiterin KJ: Maike Neumann                     Wiederwahl
  • Beisitzer Gesellschaft und Gemeinde:
  • Heinz Theo Kleine                                             Wiederwahl
  • Beisitzer Dritte Welt: Hermann Reinsch              Wiederwahl
  • Besitzer und Bannerträger. Christoph Leopold    Wiederwahl
  • Beisitzer Kultur und Freizeit: Gert Lutter             Wiederwahl
Alle gewählten Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl an. Der Vorsitzende überreichte allen gewählten Vorstandsmitgliedern ein kleines Kreuz aus Olivenholz und beglückwünschte sie zu ihrer Wahl. Als neuer Kassenprüfer wurde Ralf Gastmeister gewählt.Während der Zählpause wurde ein kurzer Film über die Entwicklungsarbeit gezeigt.
Lünen, den 19.01.2012


Bericht über den Bierabend der Kolpingsfamilie „HOPFEN & Co“

Weinproben gibt es bei allen Vereinen, aber bei der Kolpingsfamilie Horstmar/Niederaden war es zum 6. Mal ein Bierabend. Hopfen & Co, so lautete diesmal das Motto, welches die Organisatoren rund um den Vorsitzenden Karl-Heinz Pisula ausgesucht haben. Diesmal waren die heimischen Biere der Radeberger Gruppe als Verkostungsbiere im Focus . Ca. 90 Gäste nahmen an diesem Bierabend teil, der vom MGV Cäcilia Kolping Lünen-Süd, unter der Leitung von Dirigentin Frau Schwensfeier, den Abend musikalisch hervorragend umrahmt wurde. Der Vorsitzende des Kolpingchores; Norbert Kappelhoff, hob in seiner Vorstellung des Chores ganz besonders hervor, dass die Begegnungen innerhalb des Pastoralverbundes Lünen-Süd-Ost, gerne angenommen werden und zur Gemeinsamkeit der einzelnen Pfarreien beitragen würden. Karl-Heinz Pisula freute sich darüber, den Anwesenden die neue Gemeindeassistentin, Frau Rita Siwek mit ihrem Ehemann, an diesem Abend begrüßen und vorzustellen zu können.

Den Teilnehmern wurde ein Überblick über die Verzweigung der gesamten Oetker Gruppe mit allen ihren Unternehmungen dargestellt. Ein Film über die Geschichte und Entwicklung des Bieres war  anschließend ein interessanter Einblick. Die Mitglieder der Kolpingjugend gaben eine kleine Musikeinlage, welche mit viel Beifall und einer Spende von den Anwesenden belohnt wurde. Nach einem Abendimbiss wurde dann die Kompetenz der Bierkenner herausgefordert.

Es galt, den Bierkönig bzw. die Bierkönigin zu ermitteln. 17 knifflige Fragen ums Bier wurden vom Vorsitzenden Karl-Heinz Pisula gestellt. Maria Nickel und Josef Venturi mussten Punktegleich ins Stechen gehen, wobei Maria Nickel die entscheidende Antwort wusste und somit Bierkönigin des Jahres 2010 der Kolpingsfamilie wurde. Eine gesponserte blau/silbernde Scherpe und ein Geschenk, welches auch die nachfolgenden Gewinner erhielten, war der Lohn für die Teilnahme am Quiz. Allen Anwesenden konnte Karl-Heinz Pisula nach einem Vorstandsbeschluss mitteilen, dass die nächste Studienfahrt am 10. September 2011 in die Toskana gehen wird. Anmeldungen können ab November für die Mitglieder der Kolpingsfamilie und ab 01.01.2011 für Nichtmitglieder angenommen werden. Das detaillierte Programm steht ab 01.11.2910 im Internet(www.kolping-horstmar.de) zur Einsicht.

Der Bierabend fand seinen fröhlichen und harmonischen Ausklang, bei gemeinschaftlichen Liedern und weiteren Bierkostproben.


Besuch der DASA in Dortmund Dorstfeld

Am 9. Juni 2010 besuchten 24 Kolpingmitglieder die Deutsche Arbeitsschutzausstellung. Aufgeteilt in 2 Gruppen wurden die Teilnehmer durch die umfangreiche und äußerst interessante Ausstellung, die wohl in dieser Art einmalig in Europa ist. Der 90minütige Rundgang konnte leider nur einen begrenzten Überblick über diese, mit vielen Details anschaulich ausgestattete Ausstellung geben. Alle Teilnehmer waren sich einig, ein erneuter Besuch mit einem größeren Zeitpolster ist fast schon zwingend erforderlich.

Über die einzelnen Ausstellungsthemen wurde anschließend bei Kaffee und Kuchen noch viel diskutiert. Auch hier stehen Bilder in der Galerie.


Iris Begehung Vorstandsmitglieder

Anlässlich des Besuches der Kolpingsfamilie aus Polen wurden dem Vorstand einige Irispflanzen aus der Züchtung des polnischen Kolpingbruder Robert Piatek überreicht. Spontan wurde beschlossen, die Irispflanzen auf einige Vorstandsmitglieder aufzuteilen, um dann im späten Frühjahr das Ergebnis zu bewundern. So fand dann am 8. Juni 2010 die Begehung der Gärten unserer Kolpinggeschwister Hermann und Helga Reinsch, Gert und Edith Lutter, Christa und Karl-Heinz Pisula, sowie Gregor und Silvia Merten statt.  In jedem Garten wurden die wunderschönen Pflanzen bewundert und anschl. bei kühlen Getränken und kleinen Stärkungen beurteilt. Ein gemeinsames Grillen beendete dann auf der Terrasse von Gregor und Silvia die originelle Begehung mit dem Versprechen, auch im nächsten Jahr diese Begehung wieder durchzuführen. Bilder vom Ergebnis der Begehung befinden sich in der Galerie.


Flurprozession

Die traditionelle Flurprozession durch die Natur fand am 28. Mai 2010 auf Einladung des Pfarrgemeinderates der Pfarrgemeinde Herz Jesu Beckinghausen statt. Selbstverständlich nahm auch unsere Kolpingsfamilie mit dem Banner der Kolpingsfamilie und der Kolpingjugend teil Alle Teilnehmer zogen ab Asternweg in Richtung Gartencenter Giesebrecht. An drei Stationen hielten die Teilnehmer inne, Herr Wilhelm (Gemeindereferent in Lünen-Süd) hielt jeweils eine Meditation die sich mit den Elementen Erde, Wind und Wasser beschäftigten und damit, was die Menschen heute manchmal mit Gottes Schöpfung anrichten. Eine Andacht durch Diakon Ditmar Fischofer gestaltet, beendete die sehr schöne Prozession. Der Pfarrgemeinderat Beckinghausen und Horstmar sorgte dann im Anschluss für das leibliche Wohl

Bilder der Prozession befinden sich in der Galerie.


Bezirksmaiandacht

Auch in diesem Jahr fand am letzten Dienstag im Mai, am 25.05.2010, die traditionelle Bezirksmaiandacht am Marienbildstock auf dem Hof bei Idas Plätzchenstube statt. Ausrichter war in diesem Jahr die Kolpingsfamilie Beckinghausen. Pastor Bronstert als unser Kolping-Bezirkspräses hielt diese feierliche Maiandacht. In bewährter Weise sorgte anschließend die  Kolpingsfamilie Brambauer für Speis und Trank. An dieser Stelle ein dickes Lob und Danke an die Kolpinggeschwister aus Brambauer. Einige Bilder von der Maiandacht in der Galerie.


Aktion Rumpelkammer 2010

Liebe Kolpings Schwestern und Brüder,

am Samstag, dem 06.03.2010 fand zum 43. mal die Aktion „Rumpelkammer“
des Kolping-Bezirksverbandes Lünen statt. Trotz Schnee und Eis waren
wieder über 50 Sammlerinnen und Sammler im Stadtgebiet unterwegs
und haben Altkleider und Schuhe für einen guten Zweck gesammelt.
Bei Würstchen und warmem Kaffee konnte man einen Augenblick dann die
Kälte vergessen.
Mit dem Erlös aus dieser Aktion werden Bildungsprojekte in unseren
Partnerländern Mexiko, Nikaragua, Honduras, Dom. Republik und Costa
Rica unterstützt. Frauen werden z.B zu Näherinnen ausgebildet um mehr
Selbständigkeit zu erlangen und um somit ihr eigenes Geld zu verdienen zu
Können.
Insgesamt wurden 9 Tonnen Altkleider gesammelt. Allen Spendern und
Helfern noch einmal herzlichen Dank.

Euer Heinz Theo


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