Spendenlauf am 10.07.2017

Erneute „Großspende“

von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG)

für unser Entwicklungshilfeprojekt in Uganda

 

 

Liebe Kolpingschwestern und -brüder,

am 10. Juli 2017 hat die GSG Lünen einen Spendenlauf durchgeführt und wir wurden erneut an dem Erlös beteiligt!

Da sich die Schule im Rahmen ihrer Aktion „Schule ohne Rassismus“ ebenfalls schwerpunktmäßig für den afrikanischen Kontinent engagiert, sie unterstützt z.B. eine Schule in Namibia, haben sich die Organisatoren des Spendenlaufes erneut für uns als Empfänger eines Teiles der Spende entschieden, da unser Projekt „Ausbildung junger Menschen in Uganda“ sehr gut dazu beiträgt, die Zertifizierung zu erhalten, bzw. zu erneuern.

 

 

Gemeinsam mit Annika Naßwetter habe ich den Spendenlauf begleitet und den Lehrern und interessierten Schülern unser Entwicklungshilfeprojekt vorgestellt.

Mit 1454,-€ haben wir 1/3 des Gesamterlöses erhalten.

Den symbolischen Scheck konnte ich gemeinsam mit Uschi und Annika Naßwetter sowie Marleen Symma, als Schülerin der GSG, vom Leiter der Schule, Herrn Christian Gröne, entgegennehmen.

Diese Einzelspende ermöglicht uns, drei jungen Menschen in Uganda die Vorbereitung einer Berufsausbildung zu finanzieren.

Der aktuelle Spendenstand für das Jahr 2017 beträgt 1635,-€.

Vielleicht schaffen wir ja mit vereinten (Spenden) - kräften noch die 2.000,-€ Hürde in diesem Jahr.

Allen Spendern sei an dieser Stelle schon mal herzlich gedankt!

Treu Kolping

Horst Riehl (Projektbeauftragter Entwicklungshilfeprojekte)

 

 

 

 


 

Afrikaprojekt 2016

Foto: RN




Entwicklungshilfeprojekt der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden


Zisternen für Afrika

Verwendung der 3.000,-€ Spende vom November 2014

Bei unserem Herbstfest am 6.11.2015 wurden wir vom Afrika-Referenten, Volker Greulich (Kolping-International), über die Verwendung unserer 1. Spende umfassend informiert.

Hier noch einmal die wesentlichen Eckdaten:

Von unserer Spende konnten 11 Stck. 2000l Zisternen und weitere

2 Zisternen a 5.000l finanziert werden.

Die insgesamt 13 Zisternen wurden für Kleinfarmen in den Regionen Kibale, Fort Portal und Ishaka (West-Uganda) errichtet. Siehe hierzu den Kartenausschnitt unten.

Die Zisternen versorgen nun 124 Personen in 13 kleinbäuerlichen Haushalten auch außerhalb der Regenperioden mit sauberem Regenwasser.

Alle begünstigten Familien sind Kolping-Geschwister aus insgesamt 5 Kolpingfamilien.

Die Familien berichten uns wie folgt über die Vorteile der neuen Zisternen:

  • Die betroffenen Familien können jetzt ihr tägliches Wasser direkt am Haus bekommen und ersparen sich lange Wege zu den Wasserstellen.

  • Da in erster Linie Kinder das Wasser holen mussten, können diese jetzt deutlich mehr Zeit am Haus ihrer Eltern verbringen.

  • Die Familien haben jetzt mehr Zeit für geschäftliche Aktivitäten rund um ihre kleine Farm.

  • In Jahreszeiten mit großen Regenmengen kann das überschüssige Wasser sogar verkauft werden.

  • Die Zahl von gefährlichen Magen-/Darmerkrankungen durch den Genuss von verschmutztem Wasser ist erheblich reduziert worden.




Die am 6.11. übergebene Spende in Höhe von 4.000,-€ wird ebenfalls für Zisternen in Uganda, bzw. in Ostafrika verwendet.

Der Vorstand bittet alle Mitglieder, auch das zukünftige Entwicklungshilfeprojekt zu unterstützen. Bei der nächsten JHV werden wir neue Projektmöglichkeiten vorstellen und darüber abstimmen.


Horst Riehl, Projektverantwortlicher „Zisternen für Afrika“


 



Unsere Aktion wird auch vom Deutschen Bundestag unterstützt:

20150113-Bundestag



Der Aktuelle Spendenstand per 25.06.2015 beträgt 6.916,54 Euro. Allen die hierzu beigetragen haben vielen Dank!




Sonntags Kurier 30.11.2014



RN 01.12.2014




Wasser ist Leben

Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden hilft Menschen in Ostafrika

Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden hat bei der diesjährigen Hauptversammlung den Beschluss gefasst, sich zukünftig bei Entwicklungshilfeprojekten zu engagieren.
Der Vorsitzende, Karl-Heinz Pisula stellte 5, von Kolping International unterstützte Projekte, vor und mit großer Mehrheit wurde von der Versammlung das Projekt „Zisternen für Ostafrika“ ausgewählt.
Die Versammlung nominierte den Kolpingbruder Horst Riehl zum Projektverantwortlichen. Dieser wurde und wird in seiner Arbeit hervorragend von Kolping International in Köln unterstützt.

Warum wurde dieses Projekt ausgewählt?

Über 800 Million Menschen leiden unter Wasserknappheit.
Seit 1940 hat sich der globale Wasserverbrauch verfünffacht.
Abholzung und Bevölkerungsexplosion verschärfen die Situation.
Laut UNO werden im Jahr 2025 1,8 Milliarden Menschen in Dürre-Regionen leben.



Die Folgen:

Geringe landwirtschaftliche Erträge
Armut und Krankheit
Durch verschmutztes Wasser sterben jährlich 1,4 Millionen Kinder
Bildungsmangel: Statt zur Schule zu gehen, müssen die Kinder Wasser holen
Die Folge ist eine Landflucht, die uns nahezu täglich in den Nachrichten begegnet


Finanziert werden sollten die Zisternen durch den Verkauf von gebrauchten Handys und Briefmarken. In nur 9 Monaten wurde dieses Entwicklungshilfeprojekt so bekannt, dass nicht nur über 200 Handys und 4kg Briefmarken bei Kolping Recycling in Fulda abgegeben wurden, sondern auch eine große Summe an Geldspenden dazu führten, dass am 7.11. durch den Schirmherrn, Hubert Hüppe MdB, ein Scheck über 3.000 € an den Referenten des „Afrika-Abends“, Herrn Volker Greulich von Kolping International in Köln übergeben werden konnte.

Der „Afrika-Abend“ wurde ganz im Sinne des Projektes gestaltet:

Die Frauen der Kolpingsfamilie hatten afrikanische Speisen im Angebot, unsere Kolping-Jugend mixte bunte Cocktails und der Jugend-Gospelchor „N’Joy“ aus Dortmund erfreute die Teilnehmer mit zum Thema passenden Liedern.

Der Schwerpunkt des Abends lag neben der Scheckübergabe in einer umfassenden und spannenden Information durch den Afrika-Referenten von Kolping-International, Herrn Greulich. Die Mitglieder haben nun detaillierte Kenntnis über die Hintergründe und den Bau von Zisternen in Uganda und Tansania. Es wurde sehr deutlich herausgestellt, das Entwicklungshilfeprojekte von Kolping-International sehr gute Beispiele für Hilfe zur Selbsthilfe sind.


Und weil der Schirmherr, Herr Hubert Hüppe, dieses Projekt bereits im Deutschen Bundestag publiziert hat, konnte er bei seinem Besuch auch sofort einen prall gefüllten Beutel mit Briefmarken mitbringen. Dank so viel Anerkennung und Unterstützung wird das Zisternen-Projekt mindestens bis Ende 2015 fortgeführt. Danach wird man sich möglicherweise anderen Projekten von Kolping-International widmen.




Bei der Scheckübergabe: v.l. Karl-Heinz Pisula, Vors. der Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden,
Hubert Hüppe, Schirmherr und MdB, Volker Greulich, Afrikareferent Kolping International,
Horst Riehl, Projektverantwortlicher für das Projekt „Zisternen für Ostafrika“





Eine Familie steht vor ihrer Zisterne in Tansania.





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